Zoff um Zaun - Nachbarn laufen Sturm gegen Taylor und Travis
Ohio (USA) – Shows rund um den Globus, Millionen Fans, Traumhochzeit mit einem Football-Helden: All das ist der spektakuläre Alltag von Weltstar Taylor Swift (36). Auf das hier dürfte sie hingegen nicht vorbereitet gewesen sein: Nachbarschafts-Zoff wegen eines Gartenzauns! Ausgerechnet am neuen Zuhause mit Travis Kelce (37) wird das frisch verheiratete Paar von herrlich normalen Problemen eingeholt.
Eigentlich sollte das Anwesen im kleinen Dorf Bratenahl mit nur 1.400 Einwohnern ihr neuer Rückzugsort werden. Kelce kaufte die historische Villa am Eriesee im März für rund 4,8 Millionen Euro, nur zehn Autominuten entfernt von Cleveland Heights, wo er mit seinem Bruder Jason (38) aufwuchs.
Ein NFL-Star und eine Pop-Queen ziehen allerdings nicht völlig unbemerkt ein. Ein rund 2,40 Meter hoher Zaun und viel Grün sollten das Grundstück abschirmen. Doch was für das Paar Schutz bedeutet, sorgte bei den Nachbarn für Ärger.
Die Anwohner hatten eine ganze Liste an Bedenken, wie das US-Portal „Cleveland.com“ berichtet: Vor allem ihre freie Sicht auf den Eriesee, den viertgrößten von fünf Großen Seen Nordamerikas, sollte nicht hinter dem Sichtschutz von Taylor und Travis verschwinden. Dann war da noch eine gemeinsame Abwasserleitung, um die sich Nachbarin Katherine Bolton im Prüfungsausschuss der Gemeinde sorgte: Sie fürchtete, dass die Wurzeln der geplanten Bäume die Leitung beschädigen könnten.
Selbst die Rehe wurden zum Streitthema. Nachbar Chuck Bauernschmidt störte sich an den speerförmigen Spitzen des geplanten Zauns. Seine Sorge: Tiere könnten sich daran verfangen und verletzen. Lieber, so sein Vorschlag, sollte der Zaun oben flach abschließen.
Also mussten Swift und Travis Kelce nachbessern. Der ursprünglich für rund 2,40 Meter Höhe geplante Zaun wurde auf etwa 1,80 Meter gestutzt. Auch Richtung See rückte die Abschirmung zurück, ein offener Abschnitt soll den Nachbarn weiterhin den Blick aufs Wasser ermöglichen. „Wir sind uns einig, dass man den See sehen können muss“, sagte Bauunternehmer Jacob Kutz. „Deshalb wohnt man ja in Bratenahl. Es ist wunderschön.“
Auch beim Abwasser kam das Paar den Nachbarn entgegen: Vertreter des Anwesens erklärten, bereits rund 6.700 Euro für die Reparatur einer Leitung gezahlt und sie reinigen lassen zu haben. Zwei Tore im insgesamt rund 360 Meter langen Zaun sollen außerdem den Zugang zu Schächten entlang der gemeinsamen Leitung ermöglichen.
Damit war zumindest der Zaun-Streit vorerst entschärft: Der örtliche Ausschuss gab am 8. September einstimmig grünes Licht für die überarbeiteten Pläne. Die geplante Bepflanzung bleibt aber ein eigenes Thema und muss separat geprüft werden.
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