Gut zu Fuß: Drei Fahrer, vier Führerscheine - aber keiner gültig
Drei Fahrer, vier Führerscheine - und am Ende dreimal keine Weiterfahrt.
Die Polizei deckte ungewöhnliche Fälle von Führerscheinbetrug auf.
Drei Autofahrer haben in Bayern auf unterschiedliche Weise versucht, mit ungültigen oder falschen Führerscheinen ans Ziel zu kommen.
In allen drei Fällen schauten Polizeibeamte allerdings genauer hin.
In Landshut wollte ein 60-Jähriger bei einer Verkehrskontrolle mit dem Führerschein seines gestorbenen Vaters durchkommen.
Bei einer Kontrolle händigte er den Beamten dessen Fahrerlaubnis aus.
Die anschließenden Recherchen ergaben, dass der Mann selbst gar keinen Führerschein besitzt.
Damit war der Versuch noch nicht beendet: Im weiteren Verlauf legte der Mann auch noch den Reisepass seines Vaters vor, um über seine wahre Identität hinwegzutäuschen.
Der Versuch misslang.
Nun erwarten ihn Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen des Missbrauchs von Ausweispapieren.
Mit gleich zwei ungültigen Lappen unterwegs Noch kurioser der Fall eines 21-Jährigen, der auf der Autobahn 9 bei Leupoldsgrün (Landkreis Hof) unterwegs war.
Mit dabei hatte er zwei Führerscheine - die beide aber nicht gültig waren.
Als Schleierfahnder seinen Wagen mit Hamburger Zulassung stoppten, zeigte er den Beamten einen französischen Führerschein.
Der stellte sich bei der Überprüfung als Fälschung heraus.
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