Gegen Paketflut: Kleine Pakete von Online-Shops kosten bei Einfuhr bald extra
Menschen in Europa bestellen massenweise Billigprodukte aus dem Ausland.
Der Zoll hat viel zu tun.
Eine neue Gebühr soll helfen.
Für Millionen Pakete mit billiger Online-Ware wird ab November eine neue Bearbeitungsgebühr fällig.
Dafür hat das Europäische Parlament endgültig grünes Licht gegeben.
Wie teuer es wird, ist noch offen: Die EU -Kommission muss noch die Höhe der Gebühr festlegen.
Für die Zahlung sind nach Angaben der EU-Staaten die Online-Handelsplattformen zuständig - also nicht etwa die Endverbraucher in Europa.
Ab 1.
November soll die neue Abgabe für im Internet bestellte und in die EU eingeführte Produkte gelten und von den nationalen Behörden erhoben werden.
Ihre Höhe soll alle zwei Jahre aktualisiert werden.
Die EU-Staaten haben den neuen Regeln bereits zugestimmt, sodass sie im Amtsblatt veröffentlicht werden können und später in Kraft treten.
Viel Arbeit für den Zoll Die neuen Regeln dürften etwa Online-Händler wie Shein, Temu, AliExpress oder auch Amazon betreffen.
Die Abgabe soll die steigenden Kosten durch die wachsende Zahl kleiner Sendungen aus dem Online-Handel decken, etwa die Sichtung und Kontrolle bei der Einfuhr .
Im Jahr 2025 wickelten die europäischen Zollämter nach Angaben der EU-Staaten rund sechs Milliarden Pakete von Onlinehändlern ab.
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