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Justiz: Thüringen zieht Millionen aus Straftaten ein

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Justiz: Thüringen zieht Millionen aus Straftaten ein

Drogen, Schwarzarbeit, Kryptowährungen: Thüringer Ermittler ziehen Millionen aus kriminellen Machenschaften ein.

Dabei arbeiten sie oftmals gegen die Zeit.

Die Thüringer Staatsanwaltschaften haben im vergangenen Jahr Vermögenswerte in Höhe von rund 8,9 Millionen Euro aus Straftaten eingezogen.

2024 waren es noch etwa fünf Millionen Euro.

Die abgeschöpften Werte stammten neben Eigentums- und Vermögensdelikten überwiegend aus Verfahren wegen Drogen- und organisierter Kriminalität sowie aus Wirtschaftsstrafsachen – etwa wegen Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung.

Wie die Thüringer Generalstaatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur weiter mitteilte, summierten sich damit die Einnahmen seit 2020 auf rund 24,2 Millionen Euro.

Die eingezogenen Werte werden zunächst im Landeshaushalt verbucht.

Anschließend werden diese an Geschädigte ausgezahlt, wenn diese ihre Forderungen rechtzeitig angemeldet haben.

Beträge, für die es keine Geschädigten gibt, verbleiben im Landesetat.

Im vergangenen Jahr wurden den Angaben zufolge mindestens 1,7 Millionen Euro an Geschädigte ausgezahlt.

2024 waren es beispielsweise 3,6 Millionen Euro.

Eine Zuwendung eingezogener Werte an gemeinnützige Stellen ist aufgrund der gesetzlichen Regelung bei rechtskräftigen Urteilen nicht vorgesehen, wie es hieß.

Verschlüsselte Chats und informelle Finanzsysteme Die Ermittler stehen nach Einschätzung der Generalstaatsanwaltschaft vor allem wegen der Geschwindigkeit moderner Vermögensverschiebungen unter Zeitdruck.

Für eine frühzeitige Sicherung müssten Informationen schnell und auch grenzüberschreitend ausgetauscht werden.

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