Ausgerechnet bei anderen Klubs - BVB-Sorgenstars starten plötzlich durch
Beim BVB läuft nach dem großen Sommer-Umbruch plötzlich fast alles nach Plan. Vier Bundesliga-Spiele, vier Siege, Tabellenführung – erstmals seit elf Jahren startete Dortmund mit vier Erfolgen in eine Liga-Saison. Kurios: Auch einige der Spieler, von denen sich der BVB getrennt hat, blühen plötzlich auf!
Julian Brandt (30): Nach sieben Jahren in Dortmund war im Sommer Schluss. Bei Ajax Amsterdam hat der Techniker jetzt seine Torgefahr entdeckt. Sechs Treffer gelangen Brandt bereits in seinen ersten elf Pflichtspielen, zuletzt traf er in drei Liga-Partien hintereinander.
Karim Adeyemi (24): In Dortmund fehlte dem Turbo-Stürmer zuletzt die Konstanz, beim FC Barcelona scheint er seinen Platz gefunden zu haben. Trainer Hansi Flick setzt auf sein Tempo und seine Flexibilität – Adeyemi kann auf beiden Flügeln und im Zentrum spielen. Flick sagt über ihn: „Ich gebe ihm das Vertrauen und bin zu einhundert Prozent von ihm überzeugt.“ Die Belohnung: Auch Bundestrainer Jürgen Klopp holte Adeyemi zurück ins DFB-Team.
Pascal Groß (35): Der Mittelfeldmann war bereits im Winter nach Brighton zurückgekehrt – und erlebt dort jetzt seinen zweiten Frühling. Nach fünf Premier-League-Spielen stehen drei Tore und vier Vorlagen. Der entscheidende Unterschied zu Dortmund: Unter Fabian Hürzeler darf Groß offensiver agieren.
Yan Couto (24): Auch die Leihe nach Como zahlt sich bislang aus. Der Brasilianer stand in allen fünf bisherigen Serie-A-Spielen in der Startelf und sammelte bereits über 400 Liga-Minuten. Beim BVB war der Rechtsverteidiger dagegen nie dauerhaft gesetzt. In Italien bekommt er nun genau das, was ihm in Dortmund fehlte: regelmäßige Spielzeit.
Der Dortmunder Sommer-Schnitt funktioniert damit bislang auf beiden Seiten: Der neue BVB grüßt von der Spitze – und mehrere seiner ehemaligen Sorgen-Profis finden anderswo plötzlich wieder ihr Glück.
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