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US-Präsident postet Karte - Trump: Straße von Hormus „neues US-Territorium“

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US-Präsident postet Karte - Trump: Straße von Hormus „neues US-Territorium“

Washington – US-Präsident Donald Trump (80) legt im Streit um die Straße von Hormus nach – und zeigt jetzt sogar auf einer Karte, wie er sich die Zukunft der strategisch wichtigen Meerenge vorstellt. Auf seinem Onlinedienst Truth Social veröffentlichte Trump am Dienstag einen Kartenausschnitt. Darauf ist die Straße von Hormus mit der Aufschrift „Neues US-Gebiet“ gekennzeichnet. Ein Kreis markiert die Meerenge zwischen Iran und Oman am Eingang zum Persischen Golf.

Einen Tag zuvor hatte Trump den Vorstoß, die Straße von Hormus zum US-Territorium zu erklären, bereits als „großartige Idee“ bezeichnet. Auf die Frage, was er damit genau meine, sagte Trump im Oval Office: „Ich meine, wir kontrollieren sie.“ Und weiter: „Wir kontrollieren sie mit der Blockade, und mir gefällt die Idee, sie zu einem US-Gebiet zu erklären.“ Zuerst hatte Trump am Freitag über die Idee gesprochen, die Meerenge zum US-Territorium zu machen .

Gleichzeitig erklärte Trump , derzeit fänden keine Gespräche mit dem Iran statt. „Die Seeblockade bleibt vollständig in Kraft und wirksam“, schrieb er. Die Straße von Hormus sei hingegen „offen und in Betrieb“. Alle Seeminen seien beseitigt oder zur Explosion gebracht worden. Teheran widersprach umgehend: Die Meerenge werde erst nach Erfüllung iranischer Forderungen wieder geöffnet – sie „war iranisch, ist iranisch und wird iranisch bleiben“.

Während Trump die US-Ansprüche auf die strategische Meerenge bekräftigt, prüft das Pentagon laut einem Bericht der „Washington Post“ offenbar eine Verkleinerung der US-Militärpräsenz am Persischen Golf . Hintergrund sind die schweren Schäden an US-Militärstützpunkten durch iranische Angriffe. Nach Angaben der Zeitung könnten die USA beschädigte Basen nach dem Krieg möglicherweise nicht in ihrer bisherigen Form wiederaufbauen.

Rund 40.000 US-Soldaten sind normalerweise an knapp 20 Standorten zwischen Jordanien und Oman stationiert. Die Überlegungen könnten darauf hinauslaufen, Truppen und Ausrüstung weiter westlich zu stationieren – etwa in Jordanien, Israel oder an der saudischen Küste des Roten Meeres. Eine endgültige Entscheidung sei allerdings noch nicht getroffen worden, berichtet die Zeitung.

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