Horst Lichter: So offen sprach er noch nie über seine Frau
Seit 29 Jahren ist Horst Lichter mit seiner Frau Nada zusammen.
Im Podcast „True Love“ spricht er so offen wie nie über sie.
Wenn Horst Lichter (64) über seine Frau Nada (geb.
1972) spricht, ist von der Schlagfertigkeit des „Bares für Rares"-Moderators wenig übrig.
In der aktuellen Folge des Podcasts „True Love“ erzählt er so ausführlich wie selten von ihrer fast drei Jahrzehnte währenden Beziehung.
Mehrfach muss sich der 64-Jährige dabei hörbar sammeln.
Klassisch begann diese Beziehung nicht.
Nada kam Anfang der 1990er Jahre als junge Mitarbeiterin in Lichters Restaurant „Oldiethek“ in Rommerskirchen, geflohen vor dem Jugoslawienkrieg.
Lichter war damals selbst verheiratet und verkuppelte die Kroatin mit einem seiner Stammgäste, Freddy: Er habe jedem von beiden gesagt, der andere sei ein bisschen verliebt.
Nada und Freddy wurden ein Paar.
Als dieser schwer an Krebs erkrankte, heirateten die beiden trotzdem.
Kurz darauf saß Lichter an seinem Krankenbett: „Auf einmal guckt er mich an mit riesigen Augen aus dem Kopf raus und sagte: 'Pass auf Nada auf.' Und dann ist er gestorben in der Nacht.“ Lichter steckte selbst in einer schweren Krise Der Koch kümmerte sich um die junge Witwe, während sein eigenes Leben auseinanderfiel.
Zwei Schlaganfälle überstand er mit 26 und 28 Jahren, seine zweite Ehe war zerbrochen, und obwohl das Restaurant jeden Abend voll war, stand Lichter nach seinen Angaben vor einem Schuldenberg von rund einer Million Euro.
Die Podcast-Folge führt auch zurück in den Sommer 1997, als Lichter sein eigenes Leben gleichgültig geworden war. „Dann habe ich mich aufs Motorrad gesetzt und habe gesagt: 'Okay, ich habe eine gute Lebensversicherung.' [...] Und habe gesagt: 'Jetzt fahre ich so schnell durch die Eifel, bis ich irgendwann mal vielleicht das Gas stehen lasse.'„ Ausgerechnet Nada vertraute er sich an.
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