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Synode in Travemünde: Nordkirche entscheidet über ihre neue Führungsstruktur

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Synode in Travemünde: Nordkirche entscheidet über ihre neue Führungsstruktur

Für drei Tage kommt die Synode der Nordkirche in Travemünde zusammen.

Auf der Tagesordnung stehen wichtige Entscheidungen für die Zukunft.

Auch die aktuelle politische Situation spielt eine Rolle.

Auf ihrer dreitägigen Synode in Lübeck-Travemünde steht die Nordkirche nach eigenen Angaben vor mehreren Richtungsentscheidungen.

Zum Auftakt am Donnerstag beraten die Synodalen etwa über die Frage, wie die Nordkirche in Zukunft geleitet werden soll.

Der Hintergrund: Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt geht zum 1.

Oktober 2027 mit 63 Jahren in den vorzeitigen Ruhestand.

Die Synode diskutiert über „Eckpunkte für eine künftige Ausgestaltung der bischöflichen Dienste, die stärker auf eine gemeinsame geistliche Leitung ausgerichtet ist“, sagt Anja Fährmann, Präses der Landessynode der Nordkirche .

Angesichts eines drastischen Mitgliederschwundes ist die Nordkirche zum Sparen gezwungen.

Bei ihrer Gründung im Jahr 2012 zählte die Nordkirche insgesamt mehr als 2,25 Millionen Mitglieder.

Heute sind es nur noch gut 1,58 Millionen.

Sinkende Mitgliederzahlen haben Folgen für finanzielle Lage Der Rückgang der Mitgliederzahlen wirke sich selbstverständlich auch auf die finanziellen Rahmenbedingungen der Nordkirche aus, sagt Fährmann. „In unserer Haushaltsplanung berücksichtigen wir diese langfristigen Veränderungen und setzen klare Schwerpunkte, damit wir unseren Auftrag unter veränderten Bedingungen verlässlich wahrnehmen können.“ Die Nordkirche ist in drei Sprengel untergliedert - Schleswig und Holstein, Hamburg und Lübeck sowie Mecklenburg und Pommern.

Jeder Sprengel wird von einer Bischöfin oder einem Bischof geleitet.

Gemeinsam mit der Landesbischöfin bilden sie bisher den Bischofsrat.

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