Sicherheitsvorfall: Fahrzeug durchbricht Zaun am Flughafen Leipzig/Halle
Bremsspuren am beschädigten Zaun: Gut zwei Monate nach dem Fund einer Sprengstoff-Drohne sorgt ein nächtlicher Vorfall erneut für einen Polizeieinsatz.
Ein beschädigter Zaun hat in der Nacht einen Polizeieinsatz am Flughafen Leipzig/Halle ausgelöst - gut zwei Monate nach dem Fund einer mit Sprengstoff präparierten Drohne dort.
Die Polizei ermittelt in alle Richtungen.
Eine Sprecherin der Bundespolizei bestätigte, dass ein Fahrzeug den Zaun durchbrochen habe - Bremsspuren seien zu sehen.
Auch ein Unfall komme infrage.
Kurz vor 23 Uhr in der Nacht auf Sonntag war der Schaden nach Polizeiangaben entdeckt worden.
Die Polizei sprach von „einem sicherheitsrelevanten Vorfall“.
Später hieß es: „Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Fahrzeug den Zaun durchbrochen haben muss.“ Als Einsatzkräfte das Flughafengelände durchsuchten, fanden sie dort weder das mutmaßliche Fahrzeug noch unberechtigte Personen oder verdächtige Gegenstände.
Die Suche nach dem Fahrzeug dauert an.
Für den Tagesverlauf hatte die Polizei weitere Suchmaßnahmen mit zusätzlichen Einsatzkräften angekündigt.
Flughafen verweist auf Sicherheitsstandards Der beschädigte Zaunabschnitt liegt nach Angaben von Flughafensprecher Uwe Schuhart an einer öffentlich zugänglichen Straße.
Dort befindet sich auch eine Notfallzufahrt für externe Einsatzkräfte wie die Feuerwehr.
Solche Zufahrten würden bei großen Flughafenübungen genutzt.
Beschädigt worden sei der Zaun, nicht das Notfalltor.
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