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Kultur

Ligurische Küste: Italien will Nonnen das Strandbad wegnehmen

Stern ·
Ligurische Küste: Italien will Nonnen das Strandbad wegnehmen

Mehr als die Hälfte der Strände Italiens sind in Privatbesitz.

Wer sie besuchen will, muss zahlen.

Dagegen geht die Regierung nun vor.

Streit ist dabei unvermeidbar.

In der kleinen Küstengemeinde Spotorno am Ligurischen Meer wird ein „heiliger Kampf“ ausgefochten: Eine Gruppe Nonnen betreibt dort auf einem etwa 50 Meter langen Strandabschnitt das Strandbad „Bagni Gino Garrone“.

Seit 1946 führen die Frauen des Ordens Suore di Carità di Santa Maria die Badeanstalt.

Der Erlös aus Sonnenschirmen und -liegen geht an wohltätige Zwecke.

Darunter eine Vorschule, die die Nonnen in der ligurischen Küstenstadt betreiben, sowie ein Sommer-Strandcamp.

Geht es nach den italienischen Behörden, ist mit dem Geschäft bald Schluss.

Die Behörden haben den betroffenen Küstenabschnitt zur öffentlichen Ausschreibung freigegeben – sehr zum Missfallen der Besitzerinnen.

Was sich in dem ligurischen Küstenort abspielt, ist kein Einzelfall: Anfang August ließ die Stadtverwaltung von Rom mehrere privat betriebene Stadtbäder in Ostia, dem Stadtstrand der italienischen Hauptstadt, schließen und teils abreißen. Ähnliches ereignete sich in der Region Apulien.

An ihrer Stelle sollen öffentliche Strände entstehen – frei zugänglich und kostenlos für alle.

Dass die Behörden den privaten Strandbetreibern nun zuleibe rücken, liegt unter anderem an einer EU -Verordnung zur öffentlichen Verteilung von Strandorten.

Tauziehen um Italiens Strände Strände und Küste gehören – wie anderswo in Europa – eigentlich auch in Italien per Gesetz dem Staat.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

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