Landtagswahl am 6. September: Sven Schulze – Abstrampeln für die nächste Tour
Verteidigt er die Magdeburger Staatskanzlei gegen die starke AfD? Wie CDU-Spitzenkandidat Schulze in Sachsen-Anhalt gegen die schlechte Stimmung kämpft.
Die Ärmel des weißen Hemds sind hochgekrempelt, der Ministerpräsident kommt in Jeans – hier soll jeder sehen: Sven Schulze packt an.
Der CDU-Politiker ist seit Monaten landauf landab in Sachsen-Anhalt unterwegs, er gibt sich dabei gerne hemdsärmlig.
Seine Botschaft: Ich bin einer von hier, und während andere nur über Probleme reden – ich kümmere mich.
Erst im Januar hat der 47-Jährige das Amt des Ministerpräsidenten von seinem Vorgänger Reiner Haseloff ( CDU ) übernommen.
Seitdem ist er mehr und mehr in die Rolle des Regierungschefs hineingewachsen.
Krise in der Automobil- und in die Chemieindustrie, Einführung der Bürgerarbeit, neue Projekte in der Bildung – Schulze hat Akzente gesetzt und mit seinen Ideen auch einen Kurs für die nächsten Jahre skizziert.
Schulze sucht den direkten Kontakt Er ließ Veranstaltungen mit dem Kabarettisten Didi Hallervorden organisieren, die durchaus polarisierten.
Ein ungewöhnlicher Weg, um seine Vorstellungen zu präsentieren.
Aber keine Ausnahme.
Einige Wochen zuvor trat der Ministerpräsident in die Pedale.
Im gelben Trikot traf der dreifache Vater Unternehmer, besuchte Feste und suchte den direkten Kontakt mit den Bürgern.
Der CDU-Spitzenkandidat strampelt sich im Wahlkampf ab, um näher an die in den Umfragen klar führende AfD heranzurücken.
Doch die Frage, die über allem schwebt, lautet: Reicht das am Ende, um nach der Landtagswahl am 6.
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