Wolfgang Pauritsch: „Bares für Rares"-Drehs sind für ihn Urlaub
Wolfgang Pauritsch spricht über seinen Alltag bei „Bares für Rares“ und erklärt, warum die Drehtage für ihn fast schon Erholung sind.
Seit Jahren ist Wolfgang Pauritsch (54) fester Bestandteil von „Bares für Rares“ und regelmäßig für die erfolgreiche ZDF-Trödelshow vor der Kamera.
Als klassische Arbeit empfindet der Auktionator die Drehtage allerdings nicht.
Im „Zeit “ -Podcast „Frisch an die Arbeit“ verrät er , dass sich die Aufzeichnungen für ihn vielmehr wie „Urlaub“ anfühlen.
Während Pauritsch in seinem Geschäft in Oberstaufen gewöhnlich von 8:30 bis 18 Uhr arbeitet, gestaltet sich sein Alltag am Set deutlich entspannter.
Vormittags wird eine Sendung mit mehreren Verkäufern aufgezeichnet, am Nachmittag folgt eine weitere.
Dazwischen bleibt immer wieder Zeit für Pausen, in denen er telefonieren oder andere Dinge erledigen kann. „Wenn ich bei Dreharbeiten bin, dann erhole ich mich“, sagt Pauritsch. „Das ist für mich Urlaub, das hat mit Arbeit nichts zu tun.“ Dabei ist sein Pensum durchaus beachtlich.
Nach eigenen Angaben steht Pauritsch an rund 50 Tagen pro Jahr für „ Bares für Rares “ vor der Kamera und wirkt so an etwa 100 Ausgaben mit.
Als er 2013 erstmals für das Format angefragt wurde, sei zunächst lediglich von drei bis fünf Sendungen pro Jahr die Rede gewesen.
Dass sich „Bares für Rares“ einmal zu einem Format mit rund 250 Ausgaben jährlich entwickeln würde, habe damals niemand erwartet.
Auch geschäftlich lohnt sich die TV-Präsenz für den Händler.
Rund 75 Prozent der Gegenstände, die er in der Sendung kaufe, könne er nach der Ausstrahlung weiterverkaufen.
Ein Objekt werde durch seinen Fernsehauftritt gewissermaßen „populär“, mitunter meldeten sich gleich mehrere Interessenten bei ihm. „Bares für Rares“-Händler: Kein Smartphone und Skepsis gegenüber KI Abseits der Fernsehwelt lebt Pauritsch überraschend analog.
Ein Smartphone besitze er nicht, stattdessen nutze er noch ein rund 20 Jahre altes Mobiltelefon.
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