Brandenburg: Mann soll nach tödlicher Autofahrt in Psychiatrie
Ein Autofahrer fährt auf vier Menschen zu, ein Radfahrer stirbt.
Ein Potsdamer Gericht erkennt Schuldunfähigkeit.
Der Mann soll in der Psychiatrie untergebracht werden.
Nach der tödlichen Autofahrt eines Mannes aus Berlin an der Grenze zu Brandenburg vor fast einem Jahr hat das Landgericht Potsdam eine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus für Straftäter angeordnet.
Es liege ein vollendeter Totschlag sowie mehrfach versuchter Totschlag vor, hieß es laut einer Sprecherin in der Urteilsbegründung.
Die Taten habe der psychisch Kranke im Zustand der Schuldunfähigkeit begangen.
Er war laut Anklage am 7.
September 2025 in Berlin und am Mauerweg in Teltow nacheinander gezielt mit einem Auto auf vier Menschen zugefahren.
Ein 49 Jahre alter Radfahrer starb.
Ein Sachverständiger hatte vor der Urteilsverkündung sein Gutachten vorgestellt.
Er sprach von einer paranoiden Schizophrenie des Mannes und dass er im Rahmen der Taten einen akuten Schub gehabt habe, so die Gerichtssprecherin.
Sowohl Staatsanwaltschaft als auch Verteidigung hatten die Unterbringung des Mannes in einer speziellen Klinik beantragt.
Zuvor war der Mann mit türkischer Staatsbürgerschaft bereits im Maßregelvollzug gewesen.
Radfahrer war mit voller Wucht erfasst worden Die Staatsanwaltschaft hatte dem Mann zum Prozessbeginn Mord vorgeworfen.
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