Fußball: Kreise: UEFA zieht Boykott-Drohung für FIFA-Turniere zurück
In wenigen Tagen sollen die besten Nachwuchs-Fußballerinnen um den WM-Titel spielen.
Ein möglicher Boykott seitens der UEFA-Mitglieder wegen der Kritik an FIFA-Chef Infantino ist nun vom Tisch.
Die Verbände der Europäischen Fußball-Union UEFA werden ihre Boykott-Drohung wegen der inzwischen gescheiterten Investorenpläne von FIFA-Präsident Gianni Infantino zurückziehen.
Das verlautete aus UEFA-Kreisen kurz vor der Auslosung der Champions League in Monaco.
Mit einer offiziellen Verkündung wird am Donnerstag nach einem Treffen der Nationalverbände gerechnet.
Zuvor hatten der britische Sender Sky News und „The Times“ über das Ende der Boykott-Drohung berichtet.
Damit kann die in wenigen Tagen beginnende WM der U20-Juniorinnen in Polen mit den Teams aus Europa stattfinden.
Der Protest gegen den umstrittenen Führungsstil Infantinos werde aber fortgesetzt, versicherten Personen aus dem UEFA-Umfeld.
Ein Gegenkandidat für die Präsidentschaftswahlen wird von der Infantino-Opposition derzeit gesucht.
UEFA spricht von FIFA -Garantien Zudem wollte sich der Kontinentalverband zusichern lassen, dass es nie wieder zu Versuchen kommen dürfe, den Sport auf diese Weise zu verzerren, wie die UEFA mitgeteilt hatte.
Entsprechende Garantien habe man nun erhalten.
Infantino steht seit seinem Alleingang bei dem vor allem in Europa scharf kritisierten Investorenthema massiv unter Druck, vor allem unter den europäischen Verbänden ist der Wunsch nach einer Ablösung des 56-Jährigen bei der Wahl am 18.
März 2027 in Marokkos Hauptstadt Rabat groß.
Turnier in Polen ohne DFB-Team Die Weltmeisterschaft der Nachwuchs-Fußballerinnen findet vom 5. bis 27.
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