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Kultur

Mindestens 95 Tote: Über 390 ausländische Touristen nach Sturzflut in Nepal vermisst

Stern ·
Mindestens 95 Tote: Über 390 ausländische Touristen nach Sturzflut in Nepal vermisst

Eine starke Sturzflut in Nepal hat mindestens 95 Menschen das Leben gekostet.

Hunderte werden vermisst.

Noch sei die Lage unübersichtlich.

Eine heftige Sturzflut in der Grenzregion zwischen Nepal und China hat eine tiefe Spur der Zerstörung hinterlassen und fast 100 Menschen in beiden Ländern in den Tod gerissen.

Allein in Nepal starben nach Angaben des Büros von Regierungschef Balendra Shah mindestens 95 Menschen.

Hunderte Menschen – darunter 484 Reisende aus Nepal und aus dem Ausland sowie Polizisten und Soldaten – wurden vermisst.

Aus Polizeikreisen hieß es, es werde befürchtet, die Zahl der Vermissten könnte in die Tausende gehen.

Die Behörden gaben für die flussabwärts gelegenen Gebiete in dem Himalaya-Staat eine Katastrophenwarnung heraus.

Nach Berichten der Zeitung „The Kathmandu Post“ und anderer nepalesischer Medien richteten die Wasser- und Schlammmassen große Zerstörungen in Ortschaften und an Infrastruktur entlang des Bhotekoshi an, der im Hochland von Tibet entspringt und die nepalesische Provinz Bagmati durchfließt.

Bilder des nepalesischen Fernsehens und Videos in den sozialen Medien zeigten, wie zahlreiche Häuser, Wasserkraftanlagen und Straßen zerstört, Brücken weggespült und ganze Dörfer überflutet wurden.

Unklar war zunächst, was die Sturzflut ausgelöst hat.

Nicht ausgeschlossen wurde, dass ein sogenannter Gletscherseeausbruch dazu geführt haben könnte.

Dabei entleert sich plötzlich ein Gletschersee in Form von Flutwellen.

Tote in Nepal und China China meldete 3 Tote und 265 Vermisste.

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