Feuer im Naturschutzgebiet: Gouverneur: Brand im Hohen Venn zunehmend unter Kontrolle
Nach einer regenreichen Nacht entspannt sich die Situation im Hohen Venn.
Die zuständige Provinzverwaltung ist optimistisch.
Damit es so bleibt, gibt es aber eine Bedingung.
Der im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn wütende Brand ist nach offiziellen Angaben zunehmend unter Kontrolle - eine vollständige Entwarnung gibt es jedoch noch nicht.
Einem Lagebericht des Gouverneurs der Provinz Lüttich zufolge dürfte sich das Feuer nicht weiter ausbreiten, sofern die Wetterbedingungen stabil bleiben und keine unvorhergesehenen Ereignisse eintreten.
Im westlichen Teil des Brandgebiets gelte das Feuer als vollständig gebändigt, hieß es.
Im Osten dagegen sei die Situation bislang nicht komplett beherrscht, die Arbeiten gingen weiter.
Man sei optimistisch, sagte der Beauftragte für Krisenkommunikation des Gouverneurs, Tony Hosmans , der Deutschen Presse-Agentur.
Die Situation sei aber weniger stabil.
Feuerwehrleute aus Deutschland ziehen sich zurück An der Bekämpfung des Brands sind laut Mitteilung rund 350 Menschen beteiligt.
Auch deutsche Feuerwehrkräfte unterstützen die Löscharbeiten nahe der Grenze zu Deutschland.
Sie fahren ihren Einsatz nun aber zurück, ihr Abschnitt wird den Angaben zufolge dann von belgischen Kräften übernommen.
Nach einer regenreichen Nacht hat sich die Lage laut dem Feuerwehr-Einsatzleiter Philipp Krüger der Stadt Monschau auf der deutschen Seite, wo tagelang ein Näherkommen des Waldbrands befürchtet wurde, weiter entspannt.
Am Donnerstagvormittag waren Krüger zufolge noch 75 Einsatzkräfte unterwegs, tags zuvor waren es noch rund 170 gewesen.
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