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Kultur

Seit sechs Jahren vermisst: Scarletts Vater: „Ein Verbrechen wäre das Schlimmste“

Stern ·
Seit sechs Jahren vermisst: Scarletts Vater: „Ein Verbrechen wäre das Schlimmste“

Seit sechs Jahren fehlt von Scarlett jede Spur.

Ihr Vater schildert, was die Ungewissheit für ihn bedeutet – und warum freiwillige Helfer für ihn inzwischen mehr als nur Unterstützer sind.

Der Vater der seit einer Wanderung im Südschwarzwald vor sechs Jahren verschwundenen Scarlett Salice wünscht sich, dass durch neue Hinweise wenigstens ein Verbrechen an seiner Tochter ausgeschlossen werden könnte. „Wenn man klar rückschließen könnte, hier ist sie abgestürzt, dann könnte man alle Verbrechenstheorien ausschließen“, sagte Ralf Salice in „BZ am Ohr“, einem Podcast der „Badischen Zeitung“.

Das wäre für ihn zumindest ein gewisser Trost – denn „ein Verbrechen wäre das Schlimmste“.

Immer wieder suchen Freiwillige nach Scarlett Neue Hoffnung und neue Fragen waren aufgeworfen worden, nachdem der private Verein „Finderwille“ am vergangenen Wochenende mit rund einem Dutzend Spürhunden nach ihr gesucht hatte.

Angaben des Vereins zufolge hatten die Tiere im Bereich des Wildensteinfelsens mehrfach angeschlagen.

Der Wildensteinfelsen liegt allerdings abseits des Schluchtensteigs, auf dem Scarlett unterwegs war.

Auch hatten sich Experten kritisch dazu geäußert, ob die Hunde nach so langer Zeit etwas hätten wittern können.

Immer wieder suchen Freiwillige nach seiner Tochter – ihre enorme Unterstützung bedeute ihm viel, sagte Salice. „Das sind keine Fremden mehr, das sind Freunde geworden, das sind wirklich getreue Gefährten“, sagte er in dem Podcast sichtlich bewegt.

Seine Tochter sei hilfsbereit und bescheiden gewesen, sehr tierlieb, intelligent und wissbegierig.

Nicht zu wissen, was mit ihr geschah, sei eine große Last.

Er werde immer wieder in den Schwarzwald fahren, erst recht, wenn sich was Neues auftue. „Man will doch wissen, was ist passiert oder wo ist sie.“ Am 10.

September 2020 das letzte Mal nachweislich gesehen Scarlett, damals 26 Jahre alt, war vor rund sechs Jahren zur letzten Etappe auf ihrer Schwarzwald-Tour auf dem Schluchtensteig zwischen Todtmoos und Wehr aufgebrochen.

Am 10.

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