Untersuchungen dauern: Tödlicher Malaria-Fall beschäftigt Frankfurter Stadtteil
Eine Anopheles-Mücke soll Malaria vom Frankfurt Flughafen nach Schwanheim gebracht haben.
Ein Infizierter starb dort.
Wie die Fälle das Stadtgespräch prägen.
Der Stadtteil Schwanheim liegt im Westen von Frankfurt , direkt am Main.
Im Süden grenzt ein Waldgebiet an, dahinter befindet sich der Frankfurter Flughafen, der größte Airport bundesweit. Überregional bekannt war Schwanheim bisher höchstens für ein Naturschutzgebiet, die Schwanheimer Düne.
Doch nun haben ausgerechnet zwei Malaria-Fälle den Stadtteil bekannter gemacht.
Eine Anopheles-Mücke soll den Erreger fünf Kilometer weit vom Flughafen in den Stadtteil mit rund 20.000 Einwohnerinnen und Einwohnern transportiert und zwei Bewohner infiziert haben.
Einer von beiden starb, wie das Gesundheitsamt am Donnerstag bekanntgegeben hat.
Es handele sich um seltene und ungewöhnliche Fälle der sogenannten Flughafen-Malaria, sagen Experten.
Der genaue Ablauf wird derzeit noch untersucht.
Die Stadt hat dazu etwa Mückenfallen aufgestellt, sowohl in Schwanheim als auch am Flughafen.
In seltenen Fälle könnten Anopheles-Mücken fünf bis zehn Kilometer überwinden, erklärte das Frankfurter Gesundheitsamt.
Das würde in diesem Fall passen.
Grund zu Angst oder Panik gebe es aber nicht.
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