"Tiere sterben im Gehäuse": Hitze bedroht Frankreichs Schneckenzüchter
Besonders als Weihnachtsessen sind Schnecken in Frankreich beliebt. Die Züchter erleben jedoch ein hartes Jahr. Etliche Hitzewellen rauben den Tieren das kühle und feuchte Umfeld, das sie brauchen. Experten befürchten hohe Verluste.
Aus der französischen Küche sind Schnecken nicht wegzudenken, doch wegen Hitze und Trockenheit befürchten die heimischen Züchter eine maue Ernte. "Schnecken mögen Kühle und Feuchtigkeit", sagt Anthony Garnier vom Branchenverband FNHF in Paris. "Sie hatten weder das eine noch das andere", meint er mit Blick auf diese Saison. Es sei für die französischen Züchter ein schwieriges Jahr.
Schon im Mai gab es in Frankreich eine langanhaltende und beispiellose Hitzewelle mit bis zu 37,8 Grad. Mehrmals hat Extremhitze seitdem das Land geplagt, Trockenheit kommt hinzu. Die Schneckenzucht zieht sich laut Garnier über 120 Tage, beginnend im April. Typischerweise beginnt die Ernte im September. Er habe wegen der Umstände aber bereits jetzt begonnen, Schnecken einzusammeln, erzählt der Züchter.
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