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Kultur

Abschluss der Klausurtagung: CDU schließt Krisenklausur ab - Söder stützt Merz

Stern ·
Abschluss der Klausurtagung: CDU schließt Krisenklausur ab - Söder stützt Merz

Mit welchen Maßnahmen kann die CDU Wähler zurückgewinnen? Wohin steuert sie langfristig? Kann der Kanzler sich stabilisieren? Auf diese Fragen gibt es nach der CDU-Krisenklausur vielleicht Antworten.

Findet die CDU einen Weg aus ihrer existenziellen Krise? Die Parteiführung schließt heute ihre zweitägigen Beratungen über die Konsequenzen aus der Serie krachender Niederlagen bei den Landtagswahlen im September ab.

Bundeskanzler und CDU-Chef Friedrich Merz wird anschließend zusammen mit Generalsekretärin Franziska Hoppermann die Ergebnisse vorstellen.

Im Präsidium wurde am Sonntag ein Papier mit konkreten Maßnahmen beraten, um die CDU wieder näher „an die Lebenswirklichkeit der Menschen“ heranzuführen, wie Hoppermann zum Auftakt der Klausur sagte.

Bei der Klausur geht es aber auch darum, ob der schwer angeschlagene Kanzler und Parteichef sich wieder stabilisieren kann. „ Friedrich Merz bleibt Bundeskanzler“ Rückendeckung bekam Merz am Abend vom Vorsitzenden der Schwesterpartei CSU, Markus Söder . „Friedrich Merz bleibt Bundeskanzler“, sagte der bayerische Ministerpräsident in der ARD-Sendung „Miosga“.

Und auf eine Frage nach den schlechten Umfragewerten des Kanzlers antwortete er: „Ich schätze ihn, ich respektiere ihn und ich finde das auch sehr ungerecht.“ Zuvor hatte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder vor einer Fortsetzung der Personaldebatte gewarnt. „Personalstreitigkeiten, Personaldiskussionen sind der Garant dafür, nicht mehr gewählt zu werden und nicht mehr als glaubwürdig erkannt zu werden“, sagte er im ARD-„Bericht aus Berlin “.

Senkung der Lebenshaltungskosten gefordert Schnieder forderte eine Konzentration auf Inhalte und schlug vor, die Stromsteuer für alle zu senken, um die hohen Energiepreise abzufedern.

Auch Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt hatte sich zuvor für eine Senkung der Lebenshaltungskosten eingesetzt.

Am Sonntagabend schalteten sich die Vorsitzenden der Landtagsfraktionen der Union nach Beratungen in Berlin in die Debatte ein. „Die Menschen erwarten einen Politikwechsel, den sie im Alltag spüren“, erklärte ihr Vorsitzender Sebastian Lechner aus Niedersachsen anschließend.

Nach seinen Angaben treten die Fraktionschefs unter anderem dafür ein, die Sozialversicherungsbeiträge spürbar zu senken.

Versicherungsfremde Leistungen sollten aus Steuermitteln finanziert werden, dafür solle auf die Einkommensteuerreform verzichtet werden.

Auch die Fraktionschefs forderten eine Senkung der Energiekosten, außerdem eine Entlastung der Kommunen und eine konsequente Bekämpfung des Missbrauchs von Sozialleistungen. „Die Menschen müssen wieder spüren, dass das Leben günstiger wird, sie mehr von ihrer Arbeit haben und der Staat besser funktioniert“, erklärte Lechner im Namen der Landeskollegen.

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