Radsport: D-Tour: Jungstar del Toro schon vorn - auch Politt stark
Bei der Tour de France fuhr der Mexikaner auf einen starken dritten Platz, bei der Deutschland Tour knüpft er an die guten Leistungen an.
Auch Teamkollege Nils Politt ist beim Heimspiel vorn dabei.
Nils Politt ging aus dem Sattel und kämpfte mit kräftigem Tritt um jede Sekunde.
Der erste Heimsieg bei der 40.
Deutschland Tour nach fünf Jahren war dem deutschen Zeitfahrmeister zwar nicht vergönnt, trotzdem brachte sich der Kölner beim knackigen Auftakt in Bad Orb in eine hervorragende Position.
Politt verlor beim 2,6 Kilometer langen Prolog nur sieben Sekunden auf den Tour-de-France-Dritten Isaac del Toro und belegte damit den zwölften Platz.
Der Kölner hatte 2021 die Rundfahrt letztmalig als Deutscher gewonnen und auch für den letzten deutschen Etappensieg gesorgt.
Das Profil der 40.
Ausgabe der D-Tour könnte dem Edelhelfer von Tour-Champion Tadej Pogacar auch in diesem Jahr entgegenkommen.
In Abwesenheit von Radstar Florian Lipowitz, der nach seinem Schlüsselbeinbruch bei der Tour de France fehlt, ist Politt die wohl größte deutsche Hoffnung.
Knapp vor ihm lag noch der Hagener Tobias Müller, der mit dem gleichen Rückstand gemessen wurde.
Ob Politt aber freie Fahrt im UAE-Team bekommt, ist fraglich, denn erster Träger des blauen Führungstrikots ist Teamkollege del Toro .
Und der mexikanische Kronprinz von Pogacar hat den Gesamtsieg im Visier. „Na klar, was sonst“, meinte der 22 Jahre alte Jungstar.
Die Tour-Strapazen habe er gut verkraftet. „Ich fühle mich wohl.
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