Neue Führungsrolle - Spezialauftrag für Hertha-Neuzugang Pedersen
Seit Montag mischt Neuzugang Mads Pedersen (29) bei Hertha mit! Endlich haben die Berliner ihren Linksverteidiger gefunden, nach dem monatelang gesucht wurde. Ein dribbelstarker Linksfuß, der die Linie rauf und runter marschiert und torgefährlich ist. Hertha-Trainer Stefan Leitl (48) setzt große Stücke auf den Dänen, dem am Freitag in Braunschweig die Startelf winkt.
Am Dienstag wurde extra für Pedersen und Leverkusen-Leihgabe Farid Alfa-Ruprecht ein Trainingsspiel „11 gegen 11“ angesetzt. Beide Neuzugänge sollten Herthas einstudierte Abläufe auf dem Platz kennenlernen, insbesondere die Standardvarianten wie Anstoß, Ecke, Freistoß. Ex- Augsburger Pedersen trumpfte auf, erzielte mit sehenswerten Vorstößen zwei Tore im Spiel und schoss von der Seite die Ecken, die zuvor Linksfuß Marten Winkler (wechselte zu Anderlecht) getreten hatte.
Immer wieder sprach Herthas Trainer dabei mit Pedersen, dessen Vertrag in Berlin bis 2027 plus Option auf ein weiteres Jahr läuft. Leitl gab Pedersen neben den Abläufen einen Spezialauftrag mit auf den Weg. Der erfahrene Profi soll Mentor für Herthas junges Linksverteidiger-Talent Mayson Grothe (17) werden, der kürzlich einen Profivertrag in der Hauptstadt erhielt.
Grothe stammt aus der Akademie und ist neben Pedersen der einzige gelernte Linksverteidiger in Herthas Kader. Grothe spielte eine gute Vorbereitung, im Zweitligakader stand er diese Saison noch nicht. Er soll behutsam aufgebaut werden.
Bisher half Rechtsfuß Deyovaisio Zeefuik (28) als Linksverteidiger aus. Der Niederländer ist nach Roter Karte für zwei Spiele gesperrt. Eine Pause, die Zeefuik körperlich auch braucht. Nach kurzer Vorbereitung fehlt ihm die Fitness, er trainiert aktuell nur individuell und reduziert.
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