Prozesse: Rausschmiss per Vorschlaghammer? Vermieter vor Gericht
Ein 48-Jähriger will seine Münchner Wohnung neu vermieten oder verkaufen.
Doch dort wohnt ein Mann samt Kind und Frau.
Der Vermieter soll sich für einen brachialen Räumungsversuch entschieden haben.
Weil er versucht haben soll, seinen Mieter für eine Neuvermietung gewaltsam aus einer Münchner Wohnung zu vertreiben, steht ein 48-Jähriger in München vor Gericht.
Zum Prozessauftakt am Dienstag räumte er die Vorwürfe der Anklage am Landgericht München I weitgehend ein.
Neben ihm ist ein weiterer Mann angeklagt, der die Wohnung danach mieten sollte.
Die Staatsanwaltschaft wirft beiden unter anderem versuchte besonders schwere räuberische Erpressung vor.
Laut Anklage schlug der Vermieter am 20.
Juli 2025 abends mit einem Vorschlaghammer die Terrassentür der Wohnung ein.
Der Mieter habe sich von innen dagegen gestemmt und durch das splitternde Glas stark blutende Schnittwunden am Körper und im Gesicht erlitten.
Danach sollen ihn beide Männer mit der Faust auf den Hinterkopf geschlagen haben.
Der Mann erlitt laut Staatsanwaltschaft eine Gehirnerschütterung.
Erst die Polizei beendete den Angriff.
Bei der Festnahme soll sich der Vermieter minutenlang gewehrt haben.
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