RKI-Schätzung: RKI: Rund 550 Menschen in Sachsen durch Hitze gestorben
Die Hitze in diesem Sommer hat in Sachsen schon Hunderte Menschen das Leben gekostet.
Wie das RKI die Zahlen im Vergleich zu den Vorjahren einschätzt.
Rund 550 Menschen sind nach einer Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) in Sachsen bis Mitte August durch Hitze gestorben.
Die Zahl für dieses Jahr ist höher als in den zehn Jahren zuvor, wie das RKI in seinem aktuellen Wochenbericht mitteilte.
Bundesweit haben die Hitzewellen 2026 demnach bislang rund 15.800 Menschen das Leben gekostet - ebenfalls der höchste Wert seit 2016.
Die bis dato meisten Hitzetoten hatte das RKI im Jahr 2018 registriert - mit 9.500 Sterbefällen, darunter rund 530 in Sachsen .
Die Zahlen der vergangenen Jahre variieren etwas im Vergleich zu früheren RKI-Angaben.
Laut einer Sprecherin liegt das daran, dass die Schätzungen jeden Monat neu berechnet werden - auch für die vergangenen Jahre.
Zahl der Hitzetoten könnte noch höher liegen Laut RKI handelt es sich um konservative Schätzungen.
Die Gesamtzahl der diesjährigen Hitzetoten könnte daher sogar noch höher liegen.
Auf dem Totenschein werde zumeist nicht die Hitze als Todesursache vermerkt.
Daher stellt das RKI statistische Berechnungen zu den Hitzetoten an.
In einigen Fällen, zum Beispiel beim Hitzeschlag, führt die Hitzeeinwirkung laut RKI unmittelbar zum Tod.
In den meisten Fällen aber sterben die Betroffenen demnach an einer Kombination aus Hitze und bereits bestehenden Erkrankungen.
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