Extremwetter: Heilige Quelle in Niederbayern versiegt – Pfarrer rügt Besucher
Eine heilige Quelle südlich von Regensburg führte jahrhundertelang Wasser – und ist nun wegen der Dürre versiegt.
Warum ein Pfarrer aber auch rabiate Besucher beklagt.
Hier ließ Gott der Natur freie Hand: Im niederbayerischen Bad Abbach floss eine Quelle jahrhundertelang – bis sie vor Kurzem versiegte.
Grund ist wohl die anhaltende Trockenheit im Land.
Dass aus der Heilquelle im Landkreis Kelheim kein Tropfen Wasser mehr fließt, betrifft nicht nur die Besucher des Kurorts.
Am meisten sorgt sich wohl Pfarrer Johannes Schuster. „Die Quelle ist versiegt“, hat er auf einen Zettel geschrieben, der nun traurig über der trockenen Quelle hängt.
Schuster lebt seit 13 Jahren als Eremit in der Wallfahrtskirche Frauenbründl, die einige Kilometer von Bad Abbach entfernt ist.
Im Innenhof der Kirche gibt es eine zweite Quelle, die ihn mit Wasser versorgt.
Versiegt auch diese, bekomme er Probleme, sagte Schuster der „Mittelbayerischen Zeitung“.
Heilige Quelle zusätzlich beschädigt Neben dem privaten Drama, das die versiegte Quelle bedeutet, tut sich eine weitere Widrigkeit auf: Schuster will am 20.
September mit Wallfahrern ein großes Fest feiern.
An diesem Tag hat die malerisch am Waldrand gelegene Kirche 300-jähriges Jubiläum.
Ob das Wasser bis dahin wieder sprudelt, ist unklar.
Zuvor müsse ohnehin noch der Zufluss repariert werden.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.