Verhaltensbiologie: Warum Katzen die Nähe von Menschen suchen, die keine Katzen mögen
Manche Menschen haben Angst vor Katzen oder sie mögen die Tiere nicht.
Doch ausgerechnet solche Personen finden die Vierbeiner höchst interessant – aus einem einfachen Grund.
Der Kater aus meiner Kindheit war generell tiefenentspannt.
Meist lag er in seinem Schaukelstuhl und döste, von Besuch nahm er kaum Notiz.
Kein Problem also für unsere Nachbarin mit Katzen -Phobie, die sich eines Nachmittags bei meiner Mutter zum Kaffeekränzchen angesagt hatte.
Der Kater würde die Frau gar nicht beachten.
Dachten wir.
Bis sich der stattliche schwarze Bursche mitten in der Damen-Kaffeerunde aus seinem Schaukelstuhl bequemte, eine bestimmte Person ansteuerte und ihr auf den Schoß hüpfte.
Es war jene Nachbarin, die Angst vor Katzen hatte.
Katzen suchen sich den Menschen heraus, den sie nicht einschätzen können Das damals aus unserer Sicht peinliche Verhalten unseres Haustiers war – im Nachhinein betrachtet – erwartbar.
Es kommt oft vor, dass Katzen sich genau zu jenen Menschen hingezogen fühlen, die nichts mit den Tieren zu tun haben wollen.
Ratschläge, wie man sich verhalten soll, um das Herz von Katzen zu gewinnen, gibt es viele.
Einer davon ist, den Tieren gegenüber nicht zu aufdringlich zu sein und sie entscheiden zu lassen, ob sie Kontakt haben wollen oder nicht.
Forscher fanden sogar heraus, dass ausgerechnet erklärte Katzenfreundinnen und -freunde oft vieles falsch machen im Umgang mit den eigenwilligen Tieren.
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