Schule: MINT ist was für Mädchen
Den Runden Tisch MINT gibt es seit zehn Jahren.
Die unter MINT gebündelten Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik haben Zulauf.
Mädchen brauchen aber mehr weibliche Vorbilder.
Die Begeisterung für Naturwissenschaften und Technik zu wecken und dafür landesweit Netzwerke in Schulen, Kitas und Hochschulen zu knüpfen - mit diesem Ziel startete die MINT-Strategie der rheinland-pfälzischen Landesregierung im Jahr 2016.
MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.
Das ist in den vergangenen zehn Jahren erreicht worden: Um was geht es bei der Strategie? Als Plan wurde formuliert, entlang der gesamten Bildungskette die MINT-Bildung zu stärken: Also von der Kindertagesstätte bis zu den Universitäten.
Kinder und Jugendliche, gerade auch Mädchen und junge Frauen sollten so frühzeitig und nachhaltig für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik begeistert und das Interesse so möglichst bis zur Ausbildungs-, Studien- und Berufswahl aufrechterhalten werden.
Wer hatte die Idee? Als treibende Kraft hinter dem Start gilt die damalige und langjährige Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD), die im November 2016 den „Runden Tisch MINT“ ins Leben rief.
Entwickelt werden sollten MINT-Regionen, in denen neben Schulen und Hochschulen auch Forschungsinstitute, Unternehmen, Verbände und Vereine ihre Aktivitäten zur Nachwuchsförderung koordinieren.
Wie viele MINT-Regionen gibt es in Rheinland-Pfalz ? Elf MINT-Regionen und 23 regionale MINT-Projekte, ein flächendeckendes Netz von Regionalpaten, das alle Landkreise und kreisfreien Städte abdeckt, und der MINT-Hub Rheinland-Pfalz wurden in den vergangenen zehn Jahren geschaffen.
Insgesamt kooperieren landesweit über 400 Partner wie Hochschulen, Kommunen, Makerspaces, Schülerforschungszentren oder Verbände und Kammern mit Schulen.
Dadurch wurden laut Bildungsministerium über 30.000 Jugendliche mit ihren MINT-Angeboten erreicht.
Haben Schulen im Land ein spezielles MINT-Profil? Durch die nationale Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ können sich Schulen als „MINT-freundliche Schule“ zertifizieren lassen.
Die Zertifikate haben jeweils eine Gültigkeit von drei Jahren.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.