Trockenheit: Weitere Orte verbieten Wasserentnahme in Brandenburg
Anhaltende Trockenheit sorgt für niedrige Pegelstände in brandenburgischen Gewässern.
Immer mehr Regionen verhängen Wasserentnahmeverbote.
Jetzt auch der Landkreis Dahme-Spreewald und Cottbus.
Immer mehr Regionen in Brandenburg verbieten die Nutzung von Wasser aus Seen und Flüssen.
In einigen Gebieten des Landkreises Dahme-Spreewald ist es vorübergehend verboten, aus Flüssen und Seen Wasser zu entnehmen.
Eine entsprechende Verfügung des Landkreises tritt heute für sechs Kommunen in Kraft.
Demnach ist es in folgenden Orten untersagt, Wasser aus den Oberflächengewässern zu pumpen: Gemeinde Märkische Heide, Amt Unterspreewald, Amt Lieberose/Oberspreewald, Stadt Lübben, Stadt Luckau und Gemeinde Heideblick.
Ab Samstag gilt auch in Cottbus ein entsprechendes Verbot.
Die Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern mit Pumpen ist in Cottbus ganztägig bis mindestens 30.
September untersagt.
Mehr Regen verbessert Lage nur kurzfristig Der Landkreis Dahme-Spreewald begründete den Schritt am Donnerstag mit zurückgegangenen Abflüssen der Spree aufgrund anhaltend hoher Temperaturen und geringer Niederschläge.
Demnach werden erforderliche Mindestwerte derzeit nicht eingehalten und in Speichern sind nur begrenzte Wasserreserven vorhanden.
Auch wenn es in der laufenden Woche kühler sein und mehr regnen soll, dürfte sich die Lage nur kurzfristig verbessern.
Niedrigwasser sei insbesondere im Spreewald nicht immer erkennbar, teilte der Landkreis Dahme-Spreewald mit.
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