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Kultur

„Artgemeinschaft“: Razzien bei mutmaßlichen Unterstützern von rechtsextremer Sekte

Stern ·
„Artgemeinschaft“: Razzien bei mutmaßlichen Unterstützern von rechtsextremer Sekte

Schon vor drei Jahren wurde die völkische Gruppierung „Artgemeinschaft“ verboten.

Nun durchsucht die Polizei Objekte von Personen, die die Vereinigung fortgeführt haben sollen.

Wegen des Verdachts der Fortführung der verbotenen rechtsextremen Vereinigung „ Artgemeinschaft “ durchsucht die Polizei Objekte in fünf Bundesländern.

Grundlage sei ein Verfahren gegen insgesamt 15 Beschuldigte, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Halle der Nachrichtenagentur DPA.

Ihnen werde vorgeworfen, die „Artgemeinschaft“ zu unterstützen.

Zuvor hatten der „Spiegel“ und die „Volksstimme“ berichtet.

Mutmaßliche Unterstützer der „Artgemeinschaft“: Razzien in fünf Bundesländern Nach Angaben der Sprecherin laufen die Durchsuchungen in Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen seit dem Morgen.

Unter anderem seien Kräfte der Landeskriminalämter im Einsatz.

In NRW durchsuchte die Polizei Objekte in Lippstadt sowie an zwei weiteren Orten im Kreis Lippe und im Kreis Höxter, wie die DPA aus Sicherheitskreisen erfuhr.

In Brandenburg betrafen die Durchsuchungen nach dpa-Informationen jeweils ein Objekt in Potsdam und in Zossen, südlich von Berlin.

Die „Artgemeinschaft – Germanische Glaubens-Gemeinschaft wesensgemäßer Lebensgestaltung“, so der vollständige Name, wurde 2023 vom Bundesinnenministerium verboten.

Die damalige Innenministerin Nancy Faeser (SPD) bezeichnete sie als „sektenartige, zutiefst rassistische und antisemitische Vereinigung“.

Die Gruppierung klagte gegen das Verbot, das aber im April vom Bundesverwaltungsgericht bestätigt wurde.

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