Vor Berlin-Wahl: Berliner SPD-Spitzenkandidat weist neue Vorwürfe zurück
Kurz vor der Berlin-Wahl kann sich SPD-Spitzenmann Steffen Krach nicht auf den Wahlkampf konzentrieren.
Vielmehr stehen neue Vorwürfe im Raum, die er vehement bestreitet.
Was sagen die Umfragen? Der Berliner SPD -Spitzenkandidat und -Parteichef Steffen Krach sieht sich mitten in der heißen Phase seines Wahlkampfs mit neuen Details zu den Ermittlungen gegen ihn konfrontiert.
Die Staatsanwaltschaft Hannover werfe ihm vor, von einem Unternehmer im Zuge eines Vergabeverfahrens zweimal eine Parteispende gefordert zu haben, erklärte Krach am späten Donnerstagabend.
Zudem soll er demnach in seiner Zeit als Präsident der Region Hannover in einem Verfahren zum Verkauf einer Immobilie unzulässig Geschäftsgeheimnisse weitergegeben haben.
Der 47-Jährige bekräftigte, dass die Anschuldigungen nicht zuträfen. „Ich weise sie nachdrücklich zurück“, teilte er mit. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Unbegründetheit der Vorwürfe das Ergebnis der Prüfung der Ermittlungsbehörden sein wird.“ Die Staatsanwaltschaft Hannover selbst hatte am Donnerstagabend lediglich bekanntgegeben, dass es um den Anfangsverdacht der Vorteilsannahme in zwei Fällen gehe.
Zudem werde ermittelt wegen eines Anfangsverdachts auf wettbewerbsbeschränkende Absprachen bei Ausschreibungen in Tateinheit mit der Verletzung von Geschäftsgeheimnissen und der Verletzung der Geheimhaltungspflicht.
Es gilt die Unschuldsvermutung.
SPD in neuen Umfragen im Keller Derweil zeigen zwei neue Umfragen, dass Krachs SPD bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 20.
September schlechte Karten hat.
In den Erhebungen im Auftrag von ARD und ZDF liegen die Sozialdemokraten ähnlich wie schon bei früheren Befragungen mit 10 bis 12 Prozent abgeschlagen auf Platz fünf.
Mit 21 bis 23 Prozent führt die Linke vor CDU (20-21 Prozent), AfD (17-18 Prozent) und Grünen (16 Prozent).
Mehrere Vorwürfe gegen Krach Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt seit 3.
September gegen Krach.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.