Mücke im Flugzeug mitgereist: Mitarbeiter des Frankfurter Flughafens stirbt an Malaria
Eine importierte Mücke infiziert mehrere Mitarbeiter am Frankfurter Flughafen mit Malaria. Die Tropenkrankheit kann laut Auswärtigem Amt besonders bei Risikogruppen zu Koma und Tod führen. Vor drei Jahren gab es schon mal einen Fall.
Ein Mitarbeiter des Frankfurter Flughafens ist nach einer Malaria-Infektion gestorben. "Das können wir leider bestätigen", sagte ein Sprecher von Fraport. "Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Angehörigen des Verstorbenen." Ursache der Infektion sollen importierte Mücken sein.
Mitte Juli hatte das Robert Koch-Institut (RKI) einen Ausbruch von insgesamt vier Malaria-Erkrankungen bei Flughafen-Beschäftigten bestätigt. "Die betroffenen Personen erkrankten zwischen dem 4. und 6. Juli 2026", schreibt das RKI in seinem "Epidemiologischen Bulletin". "Es wird davon ausgegangen, dass die Infektion durch eine mit dem Flugzeug importierte infizierte Anophelesmücke übertragen wurde."
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