USS „Abraham Lincoln“: Marine bestätigt Suizidversuche auf marodem Flugzeugträger
Über Monate war der Flugzeugträger USS „Abraham Lincoln“ im Dauereinsatz.
Berichte über katastrophale Zustände wies die Trump-Regierung zurück – bis jetzt.
Als der Flugzeugträger USS „ Abraham Lincoln “ im November 2025 im kalifornischen San Diego auf eine Mission ins Südchinesische Meer aufbrach, konnte noch keiner der Besatzungsmitglieder ahnen, dass es das letzte Mal für eine lange Zeit war, dass sie Festland betreten würden.
Der US-israelische Angriff auf den Iran verlängerte die Einsatzzeit des Schiffes – letztlich auf über 200 Tage.
Im Sommer wurden erste Berichte öffentlich, wonach auf der „Lincoln“ katastrophale Zustände herrschen sollten.
Die Soldaten hätten mit Versorgungsengpässen, verstopften Toiletten und psychischen Problemen zu kämpfen.
Die Trump-Regierung aber wischte all dies vom Tisch, mit der Begründung, der Flugzeugträger habe mit knapp 85 Prozent der Besatzung eine der höchsten Wiederbesetzungsraten der Navy.
Navy räumt Berichte über Missstände und Suizidversuche auf der USS „Abraham Lincoln“ ein Nun aber ist es eben jene Navy, die im übertragenen Sinne zurückrudert – und damit teilweise die Missstände auf dem Schiff einräumt.
Wie CNN zuerst berichtete, erklärte der amtierende US-Marine-Staatssekretär Hung Cao auf Anfrage der demokratischen Senatorin Kirsten Gillibrand, dass es während der langen Einsatzzeit der „Lincoln“ insgesamt acht Suizidversuche von Crewmitgliedern gegeben habe.
Entsprechende Berichte waren zuvor von der Navy und Mitgliedern der Trump -Administration immer kategorisch dementiert worden.
Fünf Geistliche und mehrere Ärzte hätten sich um die mentale Versorgung der Crew gekümmert, so Cao weiter.
Zudem räumte er ein, dass es „lokale Ausfälle“ bei Abflüssen und Entsalzungsanlagen während des Einsatzes gegeben habe.
Donald Trump und seine Regierung hatten die Missstände in den vergangenen Monaten kleingeredet.
Der Einsatz sei „bei Weitem nicht lang genug“ gewesen, wie Trump kommentierte.
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