Handball-Bundesliga: Füchse nach Supercup auf Formsuche: „Sind noch im Prozess“
Im Supercup-Finale sind die Füchse gegen Magdeburg chancenlos.
Kurz vor dem Ligastart gibt es noch viele Baustellen im Berliner Spiel.
Daran ist auch die aktuell dünne Personaldecke mit Schuld.
Es ist gerade einmal zweieinhalb Monate her, da durften die Füchse Berlin im Champions-League-Halbfinale noch einen Triumph über den Erzrivalen SC Magdeburg bejubeln.
Am Samstagabend im Supercup trennten beide Teams aber Welten.
Denn der Pokalsieger aus der Hauptstadt war gegen den deutschen Meister bei der 31:38-Pleite in München chancenlos. „Mit so einer klaren Niederlage kann man natürlich nicht zufrieden sein“, sagte Trainer Nicolej Krickau.
Fünf Tage vor dem Start in die Handball-Bundesliga am Donnerstag daheim gegen die MT Melsungen (20.00 Uhr/Dyn) offenbarte das Berliner Team noch so viele Baustellen, wie vielleicht seit Jahren nicht mehr. „Wir wollten viel, viel mehr zeigen“, meinte Kapitän Max Darj.
Sehr dünne Personaldecke im Rückraum Doch insgesamt war die Fehlerquote zu hoch.
Die Füchse fanden keine Balance in ihrem Spiel. „Wir müssen das schnell auswerten.
Wo reicht es gar nicht und wo müssen wir schnell etwas verbessern.
Wir sind noch sehr früh in unserem Prozess“, sagte Krickau.
Die Abgänge von Keeper Dejan Milosavljev und vor allem von Welt- und Europameister Lasse Andersson haben den Füchsen Variabilität geraubt, die bisher noch nicht kompensiert werden konnte.
Zudem kommt die Fuß-Operation von Spielmacher Nils Lichtlein hinzu, der voraussichtlich noch bis Oktober ausfällt.
Und dann ist die erhoffte Rückkehr von Fabian Wiede nach seinem Kreuzbandriss vergangene Saison auch noch ins Ungewisse verschoben worden. „Es gab kleine Rückschritte.
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