Konzert in Kriegszeiten: Scheitern die Russland-Shows von Kanye West?
Konzertankündigungen des umstrittenen US-Rappers Kanye West in St.
Petersburg sorgten für helle Aufregung in Russland.
Doch scheinen bisher nicht alle Verträge in trockenen Tüchern zu sein.
Wenige Tage nach der Ankündigung geplanter Konzerte des umstrittenen US-Rappers Ye im russischen St.
Petersburg stehen die Auftritte vor dem Scheitern.
Es seien keine Verträge zur Anmietung des Stadions unterzeichnet worden, teilte die Gazprom Arena auf ihrer Webseite mit. „Dementsprechend kann das Konzert nicht auf unserem Gelände stattfinden“, hieß es.
Der Moskauer Konzertveranstalter erklärte wiederum auf seinem Telegram-Kanal, dass die Frist für die Unterzeichnung der Verträge erst am Mittwoch auslaufe. „Derzeit ist das Ye-Konzert nicht abgesagt!“, schrieb die Say-agency.
Man versuche, sich mit der Gazprom Arena in Verbindung zu setzen.
Nach den Agenturmeldungen über ein mögliches Scheitern war die Seite des potenziellen Konzertorts zumindest vorübergehend nicht mehr erreichbar.
Zwei Auftritte im Oktober geplant Der auch als Kanye West bekannte US-Musiker plante Auftritte in der Heimatstadt des russischen Präsidenten Wladimir Putin für den 10. und 11.
Oktober.
Nach Bekanntwerden der Daten gab es einen Ansturm unter anderem auf Bahntickets in die russische Metropole an der Newa.
Die günstigsten Karten für die Konzerte für umgerechnet rund 100 Euro waren Medienberichten zufolge innerhalb kürzester Zeit ausverkauft.
Kanye West zählt zu den einflussreichsten und zugleich am stärksten polarisierenden Musikern.
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