"Bloß nicht Liebe": Ein Wasserfall der Liebe
Im neuen "Herzkino"-Film schwört eine Mittfünfzigerin nach mehreren Enttäuschungen der Liebe ab.
Doch das Universum hat etwas anderes mit ihr vor, und plötzlich wird sie von Männern nur so umschwärmt.
Schon bald steht sie zwischen zweien von ihnen.
Eine gelungene RomCom, die ihre Protagonistin ernst nimmt.
Das ZDF-"Herzkino" wird wirklich moderner.
Nicht nur, weil es die deutsche Lebensrealität mit so vielen Singles wie nie zuvor erkannt hat, sondern auch, weil es endlich Menschen jenseits der 35 zu Protagonistinnen und Protagonisten macht statt nur zu deren Eltern oder gar Großeltern.
Aktuelles positives Beispiel, dank Drehbuchautorin Dominique Lorenz, ist die romantische Komödie "Bloß nicht Liebe" (Regie: Sebastian Stern) am Sonntagabend, 13.
September, im Zweiten und schon ab Freitag, 21.
August, in der Mediathek.
"Ich tu mir das nicht mehr an.
Ab jetzt leb ich nur noch für mich", beschließt Viola (Christina Große), nachdem gerade ihre letzte kurze Beziehung in die Brüche gegangen ist.
Ihr Herz sei "wundgescheuert", seit dem Tod ihres Mannes hatte sie kein Glück mehr mit den Männern.
Dafür muss sie sich mit ihrem Nachbarn Dr.
Förster (Heino Ferch) herumärgern, einem nörgelnden Psychiater, mit dem sie immer wieder in Streit gerät.
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