Zu kleine Dolden: Niedrigere Hopfenernte wegen Hitze und Trockenheit erwartet
Erst Fröste im Mai, dann anhaltende Hitze und Trockenheit: Die Bedingungen für den Hopfenanbau waren in diesem Jahr nicht gut.
Im Anbaugebiet Elbe-Saale geht man von einer geringeren Ernte aus.
Die Hitze und Trockenheit haben dem Hopfen im Anbaugebiet Elbe-Saale geschadet. „Wir werden mit Sicherheit eine unterdurchschnittliche Ernte haben“, sagte der Geschäftsführer des Elbe-Saale-Hopfenpflanzerverbands, Andreas Kunze.
Seiner Ansicht nach betrifft das nicht nur das Anbaugebiet des Verbands in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, sondern ganz Deutschland.
Wegen der heißen und trockenen Bedingungen blieben die Dolden der Pflanzen demnach zu klein.
Gleichzeitig gab es noch im Mai Nachtfröste, was schlecht für den Hopfen sei.
Der Austrieb dauerte Kunze zufolge in diesem Frühjahr sehr lange.
Für späte Hopfensorten, wie etwa die Sorte namens Herkules, hofft Kunze in den kommenden Wochen auf viel Regen, der dem Ertrag helfen könnte.
Hopfenernte beginnt im September Die Hopfenernte wird ihm zufolge in diesem Jahr nicht vor dem 7.
September beginnen und bei der voraussichtlich kleineren Ernte etwa drei Wochen dauern.
Die schlechten Bedingungen könnten sich aber laut Kunze nicht nur in der Erntemenge niederschlagen, sondern auch in den Inhaltsstoffen - besonders in den Alpha-Säurewerten, die die Bitterqualität des Hopfens beschreiben.
Zum Elbe -Saale-Hopfenpflanzerverband gehört laut Kunze eine Gesamtfläche von fast 1.700 Hektar.
Die Fläche, auf der Hopfen angebaut wurde, sank 2026 im Vergleich zum vergangenen Jahr um 180 Hektar, wie es hieß.
Das Gebiet ist das zweitgrößte Hopfenanbaugebiet in Deutschland.
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