Ukraine feiert ihren Unabhängigkeitstag - News kompakt: Das Wichtigste kurz gefasst
In der Ukraine wird an diesem Montag der 35. Jahrestag der Unabhängigkeit von der Sowjetunion begangen. Zu den Feierlichkeiten in der Hauptstadt Kyjiw werden mehrere europäische Staats- und Regierungschefs erwartet. Am frühen Nachmittag ist eine Videokonferenz der sogenannten Koalition der Willigen geplant, dabei soll es um die weitere Unterstützung der Ukraine im Abwehrkampf gegen Russland gehen. An den Beratungen nehmen neben dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj unter anderen Bundeskanzler Friedrich Merz, der französische Präsident Emmanuel Macron und der britische Premier Andy Burnham teil.
Am Sonntag hatte Selenskyj deutlich gemacht, dass er von der Europäischen Union weitere Hilfen in Höhe von umgerechnet 30 Milliarden Euro erwartet. Es gebe eine große Lücke im Verteidigungshaushalt seines Landes. Außerdem sprach sich der ukrainische Präsident nach einem entsprechenden Vorschlag von Ex-Verteidigungsminister Michajlo Fedorow gegen Neuwahlen im Krieg aus.
Der amerikanische Finanzminister Scott Bessent hatte zuvor damit gedroht, die "härtesten Sanktionen der Geschichte" gegen den Iran zu verhängen. Bessent will sich dazu an diesem Montag vor der Presse äußern. Die iranische Wirtschaft steht wegen der internationalen Strafmaßnahmen bereits unter hohem Druck.
Die von Präsident Kassym-Schomart Tokajew unterstützte Regierungspartei hat die Parlamentswahl in Kasachstan wie erwartet gewonnen. Laut den am Sonntagabend im Staatsfernsehen veröffentlichten Prognosen kommt die Adilet-Partei auf 70 bis 72 Prozent der Stimmen. Fünf weitere Parteien sind demnach ebenfalls im Parlament vertreten. Auch sie gelten als weitgehend loyal gegenüber Präsident Tokajew. Die Wahlbeteiligung lag nach Angaben der Wahlkommission bei gut 74 Prozent.
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Die ehemalige Sowjetrepublik Kasachstan ist mit Russland verbündet und unterhält enge Beziehungen zu China. Zugleich ist das Land wegen seiner großen Rohstoffvorkommen ein wichtiger Partner der Europäischen Union.
Die US-Softwarefirma OpenAI baut ab diesem Montag auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern Werbung in ihren KI-Chatbot ChatGPT ein. Betroffen sind Nutzer der kostenfreien Version und der günstigsten Bezahlversion Go, wie OpenAI erklärte. Weiter keine Werbung angezeigt bekommen andere Bezahlangebote sowie Nutzer, die OpenAI für minderjährig hält.
OpenAI betont, Anzeigen und Werbetreibende hätten keinen Einfluss auf die Antworten von ChatGPT. Werbung werde unterhalb des Endes einer Antwort angezeigt und als "gesponsert" gekennzeichnet. Zunächst soll es nach Angaben von OpenAI auch keine personalisierten Werbeanzeigen in Europa geben.
Wegen eines sich schnell ausbreitenden Waldbrandes nahe der Großstadt Reno im US-Bundesstaat Nevada haben die Behörden mehr als 40.000 Menschen zur Evakuierung aufgefordert. Weitere 45.000 Anwohner sollten sich darauf vorbereiten oder ihre Häuser bereits verlassen. Die Flammen bei Reno haben sich auf mehr als 6000 Hektar ausgebreitet.
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