„Bares für Rares“ am 3. September 2026 - Extrem seltenes Kunstwerk unter Wert verkauft
Pulheim – „Bares für Rares“ ist seit Jahren eine echte Institution im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Horst Lichter (64) führt hier regelmäßig durch skurrile, faszinierende und manchmal auch fragwürdige Raritäten. In der heutigen Ausgabe gibt es wieder jede Menge Fundstücke mit spannenden Herkunftsgeschichten.
BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der heutigen Folge vor und zeigt außerdem, welche weiteren Raritäten am Donnerstag, dem 3. September 2026, zum Verkauf gestellt werden.
Jan aus Würzburg präsentiert Horst Lichter heute bei „Bares für Rares“ ein bunt leuchtendes Kunstobjekt, das deutlich wertvoller und vor allem besonderer ist als jede Designerlampe fürs Wohnzimmer. Das Lichtkunstwerk sicherte sich der frühere Arzt für Kiefer- und Gesichtschirurgie bei einer gerichtlich angeordneten Auktion. Dort ersteigerte er gleich den gesamten Posten für mehrere Zehntausend Euro. Die leuchtende Schriftinstallation war darin die buchstäblich strahlende Überraschung.
Bunte Neonröhren formen den Satz „Light is what we see“, dahinter glänzt verchromter Edelstahl. Das sorgt nicht nur für ordentlich Leuchtkraft, sondern auch für einen raffinierten Effekt: Wer das Werk von Brigitte Kowanz (†64) betrachtet, sieht darin zugleich sich selbst und wird dadurch Teil der Kunst .
Die österreichische Künstlerin fertigte die Lichtarbeit 2011. Das Exemplar trägt die Nummer 14 und gehört zu einer auf lediglich 18 Stück begrenzten Edition. Damit ist es äußerst selten und eine echte Rarität. Abgesehen von kleineren Ablagerungen und etwas Patina stellt Expertin Dr. Bianca Berding (48) keine wesentlichen Schäden fest und attestiert dem Objekt einen sehr guten, funktionalen Zustand. Den Wert taxiert sie auf 6.000 bis 7.000 Euro. Jan wünscht sich zwar 9.000 Euro, ist jedoch bereit, einen Kompromiss im Preis einzugehen.
Im Händlerraum tappt das Startgebot für die Lichtkunst zunächst im Dunkeln: Waldi beginnt mit seinen legendären 80 Euro. Damit ist er aber natürlich Lichtjahre davon entfernt, den Zuschlag zu erhalten. Den anderen Händlern geht dagegen schnell ein Licht auf und sie geben Summen ab, die dem Wert des Werkes gerechter werden. Die Gebote klettern über 1.000, 3.000 und 5.000 Euro schließlich auf 5.100 Euro.
Obwohl das Angebot unter der Expertenschätzung und deutlich unter Jans ursprünglichem Wunschpreis liegt, nimmt er es an. Händler Wolfgang Pauritsch (54) ist der Glückspilz, der die seltene Lichtarbeit unter Wert erwirbt. Folgerichtig strahlt er nach dem Kauf fast genauso wie die Leuchte selbst. Und auch Jan ist mit dem Verkauf glücklich: Er erklärt, dass er zufrieden sei, wenn auch der Käufer zufrieden ist.
Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten aus der heutigen Sendung und die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“ :
Ob und für wie viel Geld die weiteren Stücke über den Händlertresen gingen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ im ZDF .
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