Schlechte Führung: „Rache fühlt sich so gut wie ein Orgasmus an“
Toxische Chefs machen krank, wütend – und rachsüchtig.
Autorin Susanne Reinker erklärt, was passiert, wenn Mitarbeiter sich ungerecht behandelt fühlen.
Es herrscht Krisenstimmung in Deutschland.
Vor allem die Wirtschaft schwächelt.
Unternehmen brauchen jetzt starke Chefs, die ihre Mitarbeiter mit der nötigen Härte führen.
Nur so kriegen wir die Trendumkehr hin.
Oder, Frau Reinker? Das ist absoluter Blödsinn.
Es gibt inzwischen Hunderte Studien, die das Gegenteil belegen.
Sie haben diese Studien ausgewertet und in Ihrem aktuellen Buch „Rache am Chef“ zusammengefasst.
Was ist die Schlüsselerkenntnis? Wenn Chefs nicht dafür sorgen, dass es bei ihnen gerecht zugeht, sondern unfair und rücksichtslos führen, nehmen die Beschäftigten die Gerechtigkeit selbst in die Hand.
Ich bezeichne das plakativ als Rache.
Das klingt eher destruktiv als selbstermächtigend.
Rache gilt als barbarisch, primitiv, brutal, maßlos, durchgeknallt, unrecht.
Bei dieser radikalen Verurteilung wird ausgeblendet, dass Rache keine willkürliche Aktion ist, sondern eine historisch, gesellschaftlich und neurologisch erklärbare Reaktion auf erlebtes Unrecht.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.