Kein Abschlusstraining möglich - Köln-Stars El Mala und Dallinga vor Stuttgart-Aus
Köln – Die Euphorie nach dem 3:2-Start gegen Hoffenheim war riesig. Ausgerechnet vor dem Stuttgart-Spiel am Freitagabend (20.30 Uhr) gibt es einen Dämpfer: Mit Said El Mala (20) und Neuzugang Thijs Dallinga (26) konnten die Torschützen des Hoffenheim-Siegs am Donnerstagmittag nicht am Abschlusstraining teilnehmen und werden voraussichtlich ausfallen. Beide Spieler hatten bereits die Einheit am Mittwoch verpasst.
El Mala hat eine schwere Erkältung. Dallinga, beim Liga-Start gegen die TSG mit zwei Treffern nach seiner Einwechslung Matchwinner, kämpft mit Magen-Darm-Problemen. Für El Mala ist es das erste Kader-Aus seit seinem FC-Start letzten Sommer. Köln-Coach René Wagner (38) hatte zuletzt noch gehofft, dass zumindest El Mala dabei sein kann, sagte: „Bei beiden sieht es so aus, dass es eng werden kann. Bei Said vielleicht ein bisschen besser als bei Thijs.“ Jetzt wohl die Gewissheit, dass beide ausfallen. Die Wahrscheinlichkeit, dass zumindest El Mala am Freitag – für den Fall, dass es ihm viel besser geht – noch kurzfristig nachreist, soll nach BILD-Informationen gering sein.
Doppelt bitter für El Mala: In Stuttgart sitzt heute Bundestrainer Jürgen Klopp (59) auf der Tribüne. El Mala wollte nach seinem starken Auftritt gegen Hoffenheim auch in Stuttgart glänzen und sich für die Länderspiele gegen die Niederlande (24.9./Amsterdam), Griechenland (27.9./Augsburg), Serbien (1.10./München) und erneut Griechenland (4.10./Thessaloniki) erneut empfehlen. Jetzt muss das Kölner Mega-Talent hoffen, dass Klopp ihn auch ohne persönliches Vorspielen am 17. September nominiert. Allerdings kann El Mala am 12. September beim Heimspiel gegen Bremen noch mal zeigen, was er draufhat.
Im Sturmzentrum wird Ragnar Ache (28) beginnen. Auf El Malas Position (linker Flügel) könnte Linton Maina (27) übernehmen, auf rechts dann Neuzugang Mikey Moore (18) nach nur zwei Trainingseinheiten starten.
So oder so: Vor allem der Ausfall von El Mala schmerzt den FC. Wie wichtig er für das Kölner Offensiv-Spiel ist, haben die ersten beiden Pflichtspiele im DFB-Pokal gegen Würzburg (2:1) und der Hoffenheim-Sieg deutlich gezeigt.
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