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Von Drogen und Killern: Die giftigsten Pilze im Wald

Stern ·
Von Drogen und Killern: Die giftigsten Pilze im Wald

Der Wald steht voller Pilze.

Die Sammler frohlocken.

Aber Vorsicht: Viele der Pilze sind giftig und können im schlimmsten Fall töten.

Das sind die gefährlichsten unter ihnen.

Manche gehen mutwillig auf die Suche nach ihnen, anderen rutscht versehentlich einer mit in die Pfanne: Giftpilze.

Allein in deutschen Wäldern wachsen rund 150 giftige Arten, etwa 10 davon sind tödlich.

Der Grüne Knollenblätterpilz ist mit Abstand der gefährlichste unter ihnen.

Auch, weil er von Sammlern häufig mit dem Champignon oder Täubling verwechselt wird.

Ein fataler Fehler, denn schon kleinste Mengen Knollenblätterpilz können die Leber irreparabel schädigen.

Eine amtliche Meldepflicht für Pilzvergiftungen gibt es in Deutschland nicht.

Laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gehen jedes Jahr durchschnittlich mehr als 3000 Anrufe bei Giftnotrufzentralen ein.

Dem Institut direkt werden zwar jährlich im Schnitt nur etwa zehn schwere Vergiftungen gemeldet, die tatsächliche Zahl wird aber weit höher geschätzt.

Das BfR schätzt, dass mindestens 80 Prozent der tödlich verlaufenden Vergiftungen auf Knollenblätterpilze zurückzuführen sind.

Auch Speisepilze können giftig werden Und genau die sprießen gerade aus dem Boden.

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