Parkverbot: Weshalb Autofahrer den „Dooring-Streifen“ kennen sollten
Eine unachtsam geöffnete Autotür kann für Radfahrer lebensgefährlich werden. „Dooring-Streifen“ sollen solche Kollisionen verhindern.
Für Autofahrer gelten dabei klare Regeln.
462 Radfahrer sind im vergangenen Jahr im Straßenverkehr gestorben, bei mehr als 95.000 Fahrradunfällen wurden Menschen teils schwer verletzt.
Hauptunfallgegner ist laut den Zahlen des Statistischen Bundesamtes das Auto.
Neben schlecht gestalteten Kreuzungen und Einmündungen stellen sogenannte Dooring-Unfälle eine große Gefahr für Radfahrer dar.
Darunter versteht man Unfälle, bei denen Radfahrende mit einer plötzlich geöffneten Autotür kollidieren.
Besonders gefährlich kann das sein, wenn Autos direkt am Fahrbahnrand parken und Radfahrer dicht an ihnen vorbeifahren. „Dooring-Streifen“ sollen solche Kollisionen verhindern.
Dabei handelt es sich um markierte Sicherheitstrennstreifen zwischen Radweg und Parkplatz, die einen zusätzlichen Abstand zwischen Radfahrenden und parkenden Autos schaffen.
Dadurch soll verhindert werden, dass Radfahrer mit einer plötzlich geöffneten Autotür kollidieren.
Wie Autofahrer Dooring-Unfälle vermeiden können In der bundesweiten Unfallstatistik werden Dooring-Unfälle nicht gesondert erfasst.
Regionale Zahlen geben jedoch Aufschluss über das Ausmaß des Problems.
In Berlin ist das „verkehrswidrige Verhalten beim Ein- und Aussteigen“ mit 435 Unfällen die dritthäufigste Ursache für Unfälle mit Radfahrern.
Köln zählte 2024 insgesamt 120 Dooring-Unfälle.
Um Dooring-Unfällen vorzubeugen, empfehlen der ADFC und die Polizei Köln den sogenannten „Holländischen Griff“.
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