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Olympiasiegerin jetzt TV-Expertin - „Es geht ein Basketball-Push durch Deutschland“

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Olympiasiegerin jetzt TV-Expertin - „Es geht ein Basketball-Push durch Deutschland“

Unsere Heim-WM geht los! Vom 4. bis 13. September kämpfen die besten Frauen-Teams der Welt in Berlin um den WM-Titel im Basketball . Gespielt wird sowohl in der Uber Arena als auch in der Max-Schmeling-Halle, gezeigt wird das Turnier bei Magenta TV (23 Spiele). Außerdem gibt's die Heim-WM der deutschen Basketballerinnen live und exklusiv im Free-TV (Anzeige) bei Joyn, sowie die deutschen Partien im TV bei ProSieben oder ProSieben Maxx. Dafür hat sich ProSieben eine echte Olympiasiegerin als Expertin geangelt: Sonja Greinacher, die 2024 sensationell Gold im 3x3 holte. Das Interview mit „SunnyG“, wie die Gold-Heldin auch genannt wird.

BILD: Frau Greinacher (34), auf welche drei Dinge freuen Sie sich bei der WM am meisten?

Sonja Greinacher: Wir werden den besten Frauen-Basketball der Welt sehen, darauf freue ich mich am meisten. Größen wie die USA zu sehen in Berlin, mit absoluten Stars wie Caitlin Clark und Angel Reese, von denen man ja viel über Social Media mitbekommt. Ich freue mich auch auf unsere Mannschaft, die wir das erste Mal in dieser Kombination mit dem neuen Cheftrainer Olaf Lange so zusammen sehen. Und dann glaube ich einfach, dass das auch ein riesiges Unterhaltungsevent wird.

Bei dem ganzen Hype – weil wir eben seit vielen Jahren eine Mannschaft haben, wo wirklich unglaublich viel Qualität jetzt drin ist – muss man schon immer auch berücksichtigen, wo wir gerade sind und wo wir herkommen. Wir waren 2024 das erste Mal bei Olympia dabei. Es ist alles noch relativ frisch. Aber zuzutrauen ist ihnen erst mal alles. Das kenne ich aus meiner eigenen Erfahrung. Wir haben auch nie gedacht, dass wir in Paris mit einer Medaille nach Hause kommen, und dann standen wir da auf einmal mit Gold. Aber ich glaube, wenn wir ins Viertelfinale und vielleicht ins Halbfinale kommen, das wäre schon riesig.

Ganz klar: Leonie Fiebich. Sie ist für mich eine Spielerin, die aufs Feld geht und mit ihren Aktionen anführt. Unglaublich viel Qualität dahinter! Wenn die im Rhythmus ist, dann kann die locker jedes Spiel über 20 Punkte machen. Der Ausfall von Satou Sabally tut natürlich weh. Dann gibt’s eine Nyara, die immer einen konstanten Job macht. Und klar, dann ist da Marie Gülich, die die Kapitänin ist, die wieder ihren Rhythmus finden muss. Eine Luisa Geiselsöder. Aber ich glaube, auch auf so Leute wie eine Frieda Bühner kommt es extrem an, oder eine Emily Bessoir, die dann reinkommen und echt wichtige Minuten geben können.

Sie kennen die Spielerinnen gut. Was müssen wir wissen, was man auf dem Court nicht gleich sieht?

Wir haben mittlerweile schon recht viele Hunde in der Mannschaft – und ich glaube, drei von denen haben auch die gleiche Rasse. Also Marie Gülich, Luisa Geiselsöder und Alina Hartmann haben alle so einen Goldendoodle-Mix. Satou Sabally hat ja auch einen Hund. Und: Kaffee ist immer ganz oben auf der Liste bei allem. Daran kann ich mich noch erinnern, bei Lehrgängen oder wenn man mal einen Tag frei hatte, war wichtig, ein gutes Café zu finden. Es gibt sicher einige, die so ein gutes, schönes Hipster-Café in Berlin feiern.

Ist es für Sie komisch, Ihren ehemaligen Mitspielerinnen in der neuen Rolle gegenüberzustehen?

Ich glaube schon.

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