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„Hat nichts falsch gemacht“ - Fußball-Legende verteidigt Infantino

Bild Sport ·
„Hat nichts falsch gemacht“ - Fußball-Legende verteidigt Infantino

Zuspruch für den umstrittenen Fifa-Boss! Seit Wochen steht Gianni Infantino (56) in der Kritik. Der Italo-Schweizer wollte die Weltmeisterschaft privatisieren, zog seine Pläne nach einem weltweiten Aufschrei jedoch zurück. In der Folge forderten zahlreiche Verbände, Funktionäre und Ex-Spieler seinen Rücktritt.

Eine Fußball-Legende spricht sich jedoch für Infantinos Verbleib aus. Samuel Eto’o (45), der seit 2021 Präsident des kamerunischen Fußballverbands ist, sieht hinter der flächendeckenden Ablehnung der Infantino-Pläne eher ein machtpolitisches Kalkül.

Im Gespräch mit TV-Sender „CNN“ sagt der ehemalige Weltklasse-Stürmer: „Ich glaube nicht, dass Präsident Gianni Infantino etwas falsch gemacht hat. Ich denke, der Zeitpunkt all dessen hängt damit zusammen, dass bald eine Wahl ansteht, bei der Gianni Infantino kandidiert. Mehr steckt nicht dahinter.“

Infantino will sich im März 2027 als Fifa-Boss wiederwählen lassen. Sollte er gewinnen, würde er bis 2031 an der Spitze des Verbands verbleiben. Eine weitere Amtszeit stünde ihm anschließend nach aktuellem Reglement nicht zu.

Eto’o verteidigt sogar die WM-Pläne Infantinos. Der dreimalige Champions-League -Sieger: „Er hat einen Vorschlag gemacht, die 211 Mitglieder hätten sich zusammensetzen, das Thema diskutieren und die Mehrheit entscheiden lassen sollen.“

Und weiter: „Aber ich bin überzeugt, dass die Stimmen, die laut wurden, nicht die Stimmen der Mehrheit waren. Es bestand Bedarf an einer Debatte. Wir hätten darüber sprechen sollen, ob es eine gute Sache ist oder nicht.“

Der afrikanische Dachverband CAF, in dem auch Kameruns Verband Mitglied ist, hatte sich ebenfalls für Infantinos Pläne ausgesprochen. Den Länderverbänden dürfte vor allem das versprochene Geld zugesagt haben. Die Fifa hatte bei der Vorstellung des Plans eine Soforthilfe in Höhe von 20 Millionen Dollar (rund 17,1 Mio. Euro) angekündigt.

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