Traumstart für den CFC - Erster Trainer lobt den Klub schon zum Titel
Punktgleich mit Rot-Weiß Erfurt an der Spitze der Regionalliga Nordost! Der Chemnitzer FC hat einen Traumstart hingelegt und nun auch Vorjahresmeister Lok Leipzig in dessen Stadion 2:0 geputzt. Bemerkenswert: Mit nur zwei Gegentoren ist vor allem die Abwehr eine Bank.
„Wir haben es mit Herz, Willen und Mentalität gut wegverteidigt. Wir wissen, solange wir die Null halten, desto höher ist die Chance, dass wir was Zählbares mitnehmen, weil wir immer für ein Tor gut sind“, erklärt Verteidiger Jan Löhmannsröben (35). „Aber noch haben wir nichts gewonnen. Es ist ein Marathon, kein Sprint. Aber den Flow wollen wir so lange wie möglich beibehalten.“ Am Freitag wartet mit Carl Zeiss Jena daheim der nächste Kracher.
Trainer Benjamin Duda (38): „Ich bin stolz auf die Mannschaft – und einmal mehr auf die Abwehrleistung.“ Rutscht doch mal etwas durch, stand mit David Richter (27), der von Viktoria Köln kam, ein starker Keeper zwischen den Pfosten. Duda weiter: „Wir waren bereit, mit dem letzten Hemd, mit dem letzten Bein alles wegzumachen.“ Lok-Trainer Torsten Ziegner (48) zählt den CFC deshalb längst zu den Top-Favoriten auf die Meisterschaft. Er sagt: „Wenn sie so weitermacht, ist diese Mannschaft ganz sicher schwer von oben wegzukriegen.“ Duda lässt das gern so stehen, räumt aber auch ein: „Es wird nicht einfacher. Die Liga ist brutal. Die Saison ist sehr lang. Trotzdem ist es für uns ein ganz toller Moment. Wir haben eine Entwicklung angestoßen und es geschafft, die Mannschaft durch einen gewissen Erfahrungsschatz zu stabilisieren. Deshalb große Freude!“
Und man weiß ja: Meisterschaften werden durch eine starke Abwehr gewonnen...
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