Landwirtschaft: Trockenheit beschert Bauern schlechte Getreideernte
Monatelang regnete es sehr wenig.
Bayerns Getreidebauern bekommen die negativen Auswirkungen direkt zu spüren.
Bayerns Bauern fahren heuer nach monatelanger Trockenheit und zwischenzeitlicher Hitze eine schlechte Getreideernte ein.
Das Landesamt für Statistik schätzt die diesjährige Erntemenge auf lediglich 5,6 Millionen Tonnen, das wären knapp 13 Prozent weniger als 2025.
Dieses Jahr wird demnach für die Getreidebauern zu den drei schlechtesten der vergangenen drei Jahrzehnte zählen: Lediglich 2024 und im Jahrhundertsommer 2003 waren die Ernten laut Landesamt noch niedriger.
Weit überdurchschnittlich ausgeprägt ist der Rückgang beim Winterweizen, der mit einer Anbaufläche von gut 473.000 Hektar wichtigsten Getreideart.
Die voraussichtliche Erntemenge ist laut Landesamt im Vergleich zum Sommer 2025 um nahezu ein Viertel (22,9 Prozent) auf 2,9 Millionen Tonnen gesunken.
Eine kleinere Rolle spielt auch der Rückgang der Anbaufläche: Laut vorläufigem Ergebnis der Bodennutzungserhebung pflanzten die Landwirte in diesem Jahr Getreide auf 878.672 Hektar, gut vier Prozent weniger als im Schnitt der vergangenen fünf Jahre.
In der Statistik nicht enthalten sind Körnermais und der sogenannte Corn Cob Mix, ein Gemisch aus gemahlenen Körnern und den Spindeln der Maiskolben, das ebenso als Tierfutter verwendet wird.
Futtermais wird üblicherweise erst im Herbst geerntet.
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