Freitag, 9. Oktober 2026 QuellenÜber uns🌓
🇩🇪 DE ▾
EILMELDUNG
› Präbiotische Energiequelle: Halfen Palladium und Phosphit dem Leben auf die Sprünge?› Techno-Queen Amelie Lens - Hochschwanger am DJ-Pult› Kult-Moderator im Bahn-Chaos - Jörg Draeger plötzlich auf den Bahngleisen› Reality-Stars trieben es überall - Sex-Marathon vor laufenden Kameras bei RTL!› Einen Tag zu früh - Verrät Susanne Daubner hier das Jugendwort 2026?› Sie wollen 80 Millionen Dollar! - Märtha Louise und ihr Sex-Schamane verklagen Freunde› Dort wartet „weiteres Leid“ - Meghans Mutter warnte vor England-Rückkehr› Erstmals Nachwuchs für „Sommerhaus“-Stars - Wir hatten Angst, dass es nie mit dem Baby klappt› Nach 30 Jahren Kippensucht - Der wahre Grund für Knossis Entzug› „Promi Big Brother“ - Wer ist eigentlich die junge Frau in Pink?› Präbiotische Energiequelle: Halfen Palladium und Phosphit dem Leben auf die Sprünge?› Techno-Queen Amelie Lens - Hochschwanger am DJ-Pult› Kult-Moderator im Bahn-Chaos - Jörg Draeger plötzlich auf den Bahngleisen› Reality-Stars trieben es überall - Sex-Marathon vor laufenden Kameras bei RTL!› Einen Tag zu früh - Verrät Susanne Daubner hier das Jugendwort 2026?› Sie wollen 80 Millionen Dollar! - Märtha Louise und ihr Sex-Schamane verklagen Freunde› Dort wartet „weiteres Leid“ - Meghans Mutter warnte vor England-Rückkehr› Erstmals Nachwuchs für „Sommerhaus“-Stars - Wir hatten Angst, dass es nie mit dem Baby klappt› Nach 30 Jahren Kippensucht - Der wahre Grund für Knossis Entzug› „Promi Big Brother“ - Wer ist eigentlich die junge Frau in Pink?
Politik

Oslo: Südafrikanerin Navi Pillay erhält Friedensnobelpreis

Süddeutsche Politik ·
Oslo: Südafrikanerin Navi Pillay erhält Friedensnobelpreis

Die Jury würdigt die Juristin für ihren mutigen Einsatz für das Völkerrecht und gegen Kriegsverbrechen und Genozid.

Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an die südafrikanische Juristin Navanethem „Navi“Pillay. Das gab das norwegische Nobelkomitee an diesem Freitag in Oslo bekannt. Pillay werde „für ihre Bemühungen um die Förderung des Friedens und des Völkerrechts“ geehrt, sagte der Vorsitzende des Nobelkomitees, Jørgen Watne Frydnes. Die diesjährige Preisträgerin habe maßgeblich dazu beigetragen, dass Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord strafrechtlich verfolgt werden. Frydnes bezeichnete Pillay während der Bekanntgabe als eine der wichtigsten Rechtsexperten unserer Zeit.

„Ein roter Faden zieht sich durch ihre gesamte Laufbahn – von ihrer frühen Arbeit bei der Verteidigung von Nelson Mandela und anderen, die sich gegen die Apartheid auflehnten, bis hin zu ihrer Tätigkeit als Richterin in einigen der wichtigsten internationalen Prozesse unserer Zeit“, sagte Frydnes. Die 85 Jahre alte Südafrikanerin war laut Nobelpreiskomitee Richterin am Obersten Gerichtshof Südafrikas, der heute in dieser Form nicht mehr existiert. Pillay war auch als Richterin am Internationalen Strafgerichtshof für Ruanda und am Internationalen Strafgerichtshof eingesetzt. Sie amtierte als Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte und leitete die Unabhängige Internationale Untersuchungskommission der UN zu den besetzten palästinensischen Gebieten.

Im vergangenen Jahr war der Preis an die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado gegangen. Diese widmete ihre Auszeichnung allerdings US-Präsident Donald Trump und schenkte ihm ihre Medaille. Offiziell weitergeben kann Machado den Preis laut Nobel-Regeln aber nicht. Trump hatte sich immer wieder selbst für den Preis ins Spiel gebracht.

Dotiert ist der Friedensnobelpreis in diesem Jahr mit zwölf Millionen schwedischen Kronen und damit einer Million Kronen mehr als im Vorjahr. Umgerechnet entspricht das etwas mehr als einer Million Euro. Seit Montag sind bereits Nobelpreisträger in den Kategorien Medizin, Physik, Chemie und Literatur verkündet worden. Unter den drei Medizin-Preisträgern sind mit Peter Hegemann und Georg Nagel zwei deutsche Forscher. Die prestigeträchtige Auszeichnung für Literatur ging in diesem Jahr an die Kanadierin Anne Carson.

Am Montag folgt der Preis der Schwedischen Reichsbank für Wirtschaftswissenschaften in Gedenken an Alfred Nobel. Offiziell ist die Auszeichnung kein Nobelpreis , weil sie nicht auf das Testament des schwedischen Industriellen und Dynamit-Erfinders Alfred Nobel (1833–1896) zurückgeht. Sie wird aber traditionell nach den Nobelpreisen vergeben.

Überreicht werden alle Preise am 10. Dezember, dem Todestag des Preisstifters. Als einzige der Auszeichnungen wird der Friedensnobelpreis nicht in Stockholm, sondern seit der ersten Vergabe der Nobelpreise 1901 in der norwegischen Hauptstadt Oslo verliehen.

Debatte : Warum bekam Adenauer nie den Friedensnobelpreis? Der erste Kanzler der Bundesrepublik wurde mehrfach für die Auszeichnung nominiert – aber ging jedes Mal leer aus.

Vollständigen Artikel bei Süddeutsche Politik lesen ›

5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.sueddeutsche.de — der Inhalt gehört Süddeutsche Politik.

Dieses Thema bei anderen Medien

Mehr von Süddeutsche Politik

Alle ansehen ›

Mehr in Politik

Alle ansehen ›