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FC gleich doppelt vor Gericht - Köln-Zoff um Kwasniok-Saison

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FC gleich doppelt vor Gericht - Köln-Zoff um Kwasniok-Saison

Köln – Kölns Fast-Abstiegs-Saison unter Ex-Trainer Lukas Kwasniok (45) hat gleich ein doppeltes Nachspiel vor Gericht. Seit Dienstag ist klar: Nicht nur Kwasniok zerrt den FC sechs Monate nach seiner Freistellung vors Arbeitsgericht – sein Ex-Co-Trainer Hannes Dold (33) wählt den gleichen Zoff-Weg!

Bei beiden geht es um die Kohle. Denn grundsätzlich sind die Trainerverträge beim FC so ausgearbeitet, dass im Falle einer Beurlaubung oder Freistellung eine Sicherheitsklausel greift. Die besagt bei Kwasniok und Dold, dass ihnen ihr volles Gehalt trotz der Verträge bis 2028 nur bis zum Saisonende 2025/26 zusteht. Seitdem zahlt der FC vertraglich geregelt nur noch 50 Prozent.

Nachdem Kwasniok bereits dagegen geklagt hat und Mitte Februar 2027 wohl zur Verhandlung vor dem Arbeitsgericht erscheinen muss, scheiterte jetzt auch ein Gütetermin mit Dold krachend. Die Videokonferenz der beteiligten Anwälte hatte in Saal 3 des Arbeitsgerichts gestern kaum begonnen, da stellte FC-Anwalt Arne Gerke auch schon klar: „Der FC hält sich an seine Verträge. Wir werden uns aber in diesem Forum nicht weiter äußern und sind dementsprechend auch nicht dazu bereit, eine Einigung herbeizuführen.“

Damit ist klar: Auch zwischen Dold und dem FC kommt es in 5 Monaten zu einem Wiedersehen vor Gericht, wenn sich die beiden Parteien zuvor nicht vor einem DFB - oder Verbands-Schiedsgericht einigen sollten. Ein solches Vorgehen zumindest schloss der Kölner Anwalt nicht aus. Bleibt es aber erfolglos, folgt ein Kammertermin am 25. Februar 2027 – 9 Tage nach dem bereits anberaumten Kwasniok-Termin.

Dold war bereits im Februar 2026 einen Monat vor Kwasniok von seinen Aufgaben entbunden worden. Pikanterweise damals auf Initiative Kwasnioks, der mit seinem Co-Trainer und seiner Arbeit an Standardsituationen nicht wirklich zufrieden war. Danach hatte Sportboss Thomas Kessler (40) ihn als zuständigen Mitarbeiter für die ausgeliehenen Spieler eingesetzt und ihm diese Position auch zur neuen Saison angeboten. Dold lehnte ab und wurde schließlich endgültig freigestellt.

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