Drei „Tatort“-Kommissare sind dabei - Neue „Charité“-Staffel! BILD verrät erste Details
Berlin – Diese Serie hat das Rezept zum ewigen TV‑Hit. Im Frühjahr 2017 war „Charité“ der Überraschungserfolg. Bis zu 8,32 Mio. Zuschauer schalteten damals Woche für Woche ein, bis 2024 kamen drei Staffeln dazu. Erzählt wurden echte und fiktive Geschichten an der weltberühmten Klinik in Berlin: erst zu Zeiten des Kaiserreichs, dann unter der Nazi-Diktatur, danach rund um die Wochen des Mauerbaus und zuletzt in der Zukunft. Junge Stars wie Emilia Schüle (33), Jannik Schümann (34) und Alicia von Rittberg (32) sorgten für frischen Wind im Fernsehen. BILD weiß: Noch in diesem Jahr kehrt die Erfolgsserie endlich zurück auf die Bildschirme!
Das bisher größte Geheimnis: Thematisch springt die von der UFA produzierte Serie wieder zurück in die Vergangenheit. Dafür tauschen gleich drei ehemalige „ Tatort “-Kommissare ihre Dienstmarke gegen den OP-Tisch: Harald Krassnitzer (66), Anna Schudt (52) und Dominic Raacke (67) sind in Hauptrollen zu sehen. Auch mit dabei sind Marlene Burow (22, „Wunderschön“), Philip Froissant (32, „Die Kaiserin“), Idan Weiss (29, „Franz K.“) und Jan Krauter (41, „Lost in Fuseta“).
Berlin, 1831: Die Cholera wütet, die Krankensäle füllen sich – und die Charité steht vor einer historischen Herausforderung. Im frühen 19. Jahrhundert steht die Medizin vor einem historischen Umbruch. Moderne Diagnostik entwickelt sich erst langsam, doch traditionelle Heilmethoden werden zunehmend hinterfragt. Mittendrin kämpft eine junge Frau (Marlene Burow) nicht nur gegen eine noch unbekannte Krankheit, sondern auch um ihren Platz in der Medizin. In einer Epoche, in der Frauen der Arztberuf verwehrt ist, muss sie als Mann verkleidet die Grenzen ihrer Zeit sprengen.
Die insgesamt vier Folgen der fünften Staffel „Charité“ sind ab dem 18. Dezember in der ARD- Mediathek zu sehen und laufen am 22. Dezember als Weihnachts-Highlight ab 20.15 Uhr im Ersten. Gedreht wurde in diesem Frühjahr in Prag unter der Regie von Alexander Dierbach (47, „Helen Dorn“, „Tannbach“).
Was fasziniert die Menschen über den Krankenhausalltag hinaus an dieser Klinik so sehr, dass sie dieser Serie immer weiter treu bleiben? „Charité“-Erfinder Nico Hofmann (65) sagte dazu einmal zu BILD: „Die Charité ist für mich ein Brennpunkt der Medizin. Hier bündelt sich seit Jahrzehnten alles, was medizinisch erforschbar und oftmals lebensrettend ist. Das Wort Barmherzigkeit erinnert uns immer wieder daran, worauf Medizin eigentlich achten sollte: auf den Menschen. Ein Grundsatz, der in unserem kommerziellen Medizinalltag immer wieder untergeht.“
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