US Open spannend wie nie! - Vier Frauen kämpfen um die Nummer 1
So spannend war ein Grand-Slam-Turnier bei den Frauen schon lange nicht mehr! Zumindest, wenn es um die Nummer 1 der Welt geht. Nach dem Finale der US Open am 12. September haben gleich vier Spielerinnen die Chance, auf dem Platz an der Sonne zu stehen. Es ist ein Wettlauf um die Position, von der so viele träumen, und die seit 21. Oktober 2024 Aryna Sabalenka (28) innehat. Aber die Belarussin muss kämpfen.
Denn im Live-Ranking ist sie schon nur noch die Nummer 2. Da liegt aktuell die Kasachin Elena Rybakina (27) vorn. Die hätte schon beim Masters in Cincinnati die Spitze übernehmen können, weil Sabalenka früh ausschied, aber sie verletzte sich und musste im Viertelfinale aufgeben. Offiziell interessiert die gebürtige Russin das Thema nicht sonderlich. „Ich rechne nicht die Rangliste in Verbindung mit der Situation der Punkte durch, aber aus den Medien weiß ich meistens, wohin ich kommen kann, wenn die anderen so oder so spielen“, sagt sie.
Nach dem plötzlichen Aus in Cincinnati hat Rybakina gerade andere Probleme, als die Nummer 1 zu werden. „Das Wichtigste ist zu versuchen, gesund zu bleiben. Dies ist nicht das letzte Turnier des Jahres. Natürlich ist es ein Grand Slam, und du willst es gut machen. Aber du hast noch viele Möglichkeiten, wenn du gesund bist und weiterspielst. Ich versuche, überhaupt nicht darüber nachzudenken und einfach zu spielen.“ Am Dienstag (17 Uhr MESZ, sporteurope.tv live) geht es zunächst gegen die Amerikanerin Thea Frodin (17), die im Kinofilm „King Richard“ die junge Serena Williams (44) verkörperte.
Unabhängig davon Ergebnis wird sie die neue Nummer 1 der Welt, falls weder Sabalenka noch die Amerikanerinnen Jessica Pegula (32) und Coco Gauff (22) das Turnier gewinnen. Pegula als Nummer 3 und Gauff als Vierte der Weltrangliste sind in guter Form. Ihre Chancen, Sabalenka abzulösen, sind jedoch geringer als die von Rybakina. Das schafft nur diejenige der beiden, die die US Open gewinnt und wenn zugleich Rybakina vorm Halbfinale rausfliegt. Das gilt übrigens auch für Sabalenka, will sie Platz 1 verteidigen. Sie muss gewinnen, um vorn zu bleiben.
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